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Am 19. Dezember findet um 18 Uhr im Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda die nächste Abendklinik des Elbe-Elster Klinikums statt. Chefarzt Privatdozent Dr. Roland Zippel wird die neu ausgerichtete Gefäßmedizin in Elbe-Elster vorstellen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben so die Möglichkeit, Details zu individuellen Behandlungsmethoden an den verschiedenen Standorten des Klinikums kennen zu lernen und Fragen zu stellen.

Die Veranstaltungsreihe „Abendklinik“ findet in regelmäßigen Abständen an den verschiedenen Standorten des Elbe-Elster Klinikums statt. Ziel ist es, medizinische Themen einfach und verständlich  interessierten Bürgern zu erläutern und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit der steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung der Menschen geht auch die zunehmende Alterung der Bevölkerung einher. Waren im Jahr 2010 nur rund 25 Prozent der Bevölkerung hierzulande 60 Jahre und älter, werden im Jahr 2050 bereits Schätzungen zu Folge mehr als 36 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre sein. Gleichzeitig steigen die Neuerkrankungsraten von alterstypischen Erkrankungen, besonders im Bereich der Demenz. Gibt es heute bereits rund 1,2 Millionen demenziell erkrankte Menschen in Deutschland, so wird diese Zahl bis zum Jahr 2030 auf schätzungsweise 1,7 Millionen und im Jahr 2050 voraussichtlich auf über zwei Millionen Menschen ansteigen. Thomas Winkler, Facharzt der Psychiatrischen Institutsambulanz im Krankenhaus Finsterwalde, erläutert deshalb im Interview wesentliche Details zur Demenzerkrankung.

Was ist eigentlich eine Demenz?

Thomas Winkler: Demenz heißt übersetzt so viel wie „ohne Verstand“. Viele Menschen haben nur ein vages Bild davon, was eine Demenz ist: alte Menschen, die ohne Orientierung ihren Alltag nicht mehr bewältigen können und zuletzt die eigenen Angehörigen nicht mehr wiedererkennen. Demenz ist der häufigste Grund für eine Pflegebedürftigkeit im Alter. Wichtig ist, dass entsprechende Symptome frühzeitig erkannt werden. Vielfach werden auch heute Diagnosen erst gestellt, wenn die Demenz weit fortgeschritten ist. Die Zeit von ersten Symptomen bis zur Diagnose liegt häufig bei bis zu zwölf Jahren.
 
Bei welchen Symptomen muss man sich Sorgen machen?

Thomas Winkler: Ein Anzeichen sind Veränderungen im Kurzzeitgedächtnis mit Auswirkungen auf das tägliche Leben. So vergessen Betroffenen zum Beispiel wichtige Termine und haben zunehmend Konzentrationsschwierigkeiten. Außerdem treten Probleme auf, wenn es um vorausschauenden Planen geht, wie beispielsweise beim Essen kochen oder beim Begleichen von anfallenden Rechnungen. Routineaufgaben werden zum Problem und oft können Orte oder Zeitabstände nicht mehr eingeordnet werden. Menschen mit Alzheimer, der häufigsten Form der Demenz, lassen oft Gegenstände liegen oder verlegen sie an ungewöhnliche Stellen. Mit der Zeit verändert sich die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, zum Beispiel bei der Kleiderwahl, indem man sich im Winter sommerlich kleidet. Auch ausgeprägte Persönlichkeitsveränderungen treten auf, zum Beispiel plötzliches Misstrauen Verwandten gegenüber.

Warum ist eine frühzeitige Diagnose wichtig?

Thomas Winkler: Gerade eine frühe Diagnose bietet die Möglichkeit, den Patienten und seine Angehörigen besser auf den Umgang mit der Erkrankung vorzubereiten. Perspektivische Maßnahmen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Regelungen zum Nachlass, Wohnungswünsche oder Pflegesetting könnten im Vorfeld besprochen und bestimmt werden. Dies trägt sowohl zur Autonomie der Menschen mit Demenz bei als auch zur Schaffung von Sicherheit, die für diesen Personenkreis von besonders hoher Bedeutung ist.

Gibt es Risikofaktoren, die das Auftreten einer Demenz begünstigen?

Thomas Winkler: Bei der Entwicklung einer Demenz spielen behandelbare kardiovaskuläre Risikofaktoren wie beispielsweise der Bluthochdruck eine bedeutende Rolle. Mehrere Studien haben gezeigt, dass bei Personen, die im mittleren Lebensalter einen unbehandelten Bluthochdruck aufweisen, das Risiko einer Demenz im Alter deutlich erhöht ist, während ein behandelter Bluthochdruck nicht mit einem erhöhten Demenzrisiko einhergeht.

Was ist mit den Angehörigen?

Thomas Winkler: Demenz ist nicht nur eine Erkrankung des Einzelnen, sondern umfasst stets das gesamt Familiengefüge. Deshalb besteht Handlungsbedarf, um die Lebensqualität der Erkrankten und Angehörigen zu verbessern und ihnen eine Perspektive zu erhalten. Die Angehörigen haben die weitaus größte Last in der Betreuung von Demenzkranken zu tragen. Gerade die Veränderungen und Belastungen, die durch die demenzielle Erkrankung eines Familienmitglieds im Alltag, im familiären System und in der emotionalen Beziehung zum erkrankten Menschen eintreten, machen sie zu einer Risikogruppe für psychische und physische Erkrankungen und beeinträchtigen ihre sozialen Beziehungen.

Wo können sich Betroffene bzw. Angehörige hinwenden?

Thomas Winkler: Wichtig ist, sich bei ersten Symptomen frühzeitig an den Hausarzt zu wenden. Im Krankenhaus Finsterwalde führen wir immer dienstags eine Gedächtnissprechstunde durch. Außerdem können sich Angehörige gern auch an uns wenden. Wir sind telefonisch unter 03531 503-310 erreichbar.

Der nächste kostenfreie Pflegekurs findet am 4., 11. und 18. Dezember im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegeeinstufung in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Januar finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Die Pflegekurse des Elbe-Elster Klinikums richten sich an alle, die bereits von einer Pflegesituation betroffen sind oder wo diese zu erwarten ist. Interessierte können auch präventiv an den Kursen teilnehmen. Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um.

Im Herzberger Endoskopiezentrum sind jetzt Untersuchungen des Bauchraumes mit kleinsten Geräten möglich, die lediglich drei Millimeter große Wunden verursachen. Damit kann beispielsweise bei einer Tumordiagnose vor einer notwendigen größeren Operation genau untersucht werden, inwieweit sich der Tumor ausgebreitet hat.

Der Leiter des Endoskopiezentrums, Professor Dr. Roland Reinehr, ist froh, nunmehr auch im Endoskopiezentrum Südbrandenburg die internistische Mini-Laparaskopie mit 3-Millimeter-Instrumenten neuester Gerätetechnologie anbieten zu können. „In der Regel werden die diagnostischen Eingriffe zusammen mit einem Kollegen der chirurgischen Abteilung durchgeführt, um ein höchstes Maß an Patientensicherheit zu gewährleisten. Sollten sich im Verlauf der Untersuchung Befunde ergeben, die ein weiteres chirurgisches Vorgehen wie beispielsweise die Durchtrennung von Verwachsungen notwendig machen, übernimmt der chirurgische Partner“, erläutert Professor Reinehr. Die Verwendung der besonders kleinen Instrumente erlaube neben der Inspektion der Bauchhöhle zur Beurteilung zum Beispiel von Veränderungen der Leber oder des Bauchfells auch die gezielte Entnahme millimeterkleiner Gewebeproben unter Sicht. „Die diagnostischen Eingriffe sind somit narbenfrei und trotzdem in höchstem Maße sicher und aussagekräftig“, betont der Fachmann.

Auch in Zeiten von hochauflösendem Ultraschall, Computertomografie und Endoskopie hat die unmittelbare Inaugenscheinnahme der Bauchhöhle, die sogenannte Laparaskopie, nicht an Bedeutung verloren. Diese Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts von dem deutschen Internisten und Gastroenterologen Heinz Kalk etablierte diagnostische Methode wurde Ende des zwanzigsten Jahrhunderts durch die sogenannte Schlüsselloch- oder auch minimal-invasive Chirurgie wesentlich erweitert. Teil dieser Entwicklung sind auch immer filigranere und damit schonendere Instrumente.

Die internistische Mini-Laparaskopie, so Professor Reinehr weiter, sei ein schönes Beispiel für die enge Zusammenarbeit der internistischen und chirurgischen Abteilungen im Krankenhaus Herzberg und bilde die moderne, fachübergreifende Entwicklung im Bereich der Viszeralmedizin, also der Behandlung von Krankheiten der inneren Organe, ab.

Was tun, wenn man die Diagnose Diabetes erhält? Welche Arten von Diabetes gibt es? Welche Behandlungsmöglichkeiten helfen weiter? Wie ernähre ich mich richtig? Fragen, die Interessierte jüngst im Krankenhaus Finsterwalde beim ersten Diabetesinfotag stellen konnten und auf die sie detaillierte Antworten erhielten. Ziel war es anlässlich des Weltdiabetestags, das Thema Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und aufzuklären. Dieser Aktionstag soll zukünftig zu einer Tradition werden und immer am Samstag vor dem Weltdiabetestag im Elbe-Elster Klinikum stattfinden.

Neben einer Industrieausstellung, die über die Patientenversorgung und das Krankheits-Selbstmanagement informierte, waren zudem Blutdruck-, Blutzucker- sowie Fußdruckmessungen möglich. In kurzen Vorträgen erfuhren die Zuhörer außerdem, wie beispielsweise Diabetes entsteht, wie man Folgeerkrankungen erkennt und welche Prävention bzw. Lebensstilveränderung vorbeugend möglich ist. So wies Chefarzt Dr. (Univ. Neapel) Frank Müller darauf hin, dass 2,5 Millionen Menschen von Diabetes betroffen seien und es nicht wüssten. „Diabetes wird häufig erst diagnostiziert, wenn Folgeerkrankungen wie Beschwerden an Nieren, Füßen oder dem Herz-Kreislauf-System auftreten“, weiß der Mediziner. Deshalb sei es ratsam, von Zeit zu Zeit den Blutzuckerwert zu testen.

Eine Reise in den Supermarkt unternahm Cosette Weggen, Diabetes- und Ernährungsberaterin, mit den Gästen des Infotages und informierte darüber, welche Lebensmittel man ruhigen Gewissens einkaufen könne und welche lieber im Regal liegen bleiben sollten. Nie ohne Zettel und mit Hunger einkaufen gehen, die Etiketten über Zutaten studieren und regional sowie saisonal einkaufen, waren die Tipps der Fachfrau. Schließlich machte sie allen Diabetikern Mut: „Es ist alles erlaubt, die Dosis macht das Gift.“ In weiteren Vorträgen schilderte Daniela Bock, Wundmanagerin am Elbe-Elster Klinikum, durch Diabetes hervorgerufene Komplikationen am Fuß und wie sich diese vermeiden lassen. Podologin Gabi Simon erläuterte die Aufgaben und Behandlungsmöglichkeiten ihres Berufsstandes.

Gäste dieses gut besuchten Aktionstages kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern bis aus Calau ins Elbe-Elster Klinikum. Eine ältere Dame leidet seit 34 Jahren an Diabetes und ist inzwischen auf eine Insulinpumpe angewiesen. Sie sei dankbar für jede Information und schaute sich deshalb gemeinsam mit ihrem Mann in Finsterwalde um. Petra Gruner war mit ihrer Mutter, die Diabetikerin ist, zu Besuch beim Diabetestag. Sie hatte nicht nur ein privates Interesse an den unterschiedlichen Informationen, sondern auch ein berufliches, da sie in der häuslichen Krankenpflege tätig sei.

Der Diabetesinfo-Tag ist Zeichen der neuen Ausrichtung der Inneren Medizin im Krankenhaus Finsterwalde. Mit Beginn der Tätigkeit des neuen Chefarztes Dr. (Univ. Neapel) Frank Müller im Sommer dieses Jahres konzentriert sich der Schwerpunkt der Abteilung auf die Endokrinologie, also die Erkrankungen des Hormonsystems. Eine der bekanntesten Stoffwechselerkrankungen ist dabei Diabetes mellitus mit seinen unterschiedlichen Formen. „Als chronische Krankheit, die der Prävention und Früherkennung dringend bedarf, muss eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgen“, erläutert der Facharzt. Mit dem Info-Tag wolle er für das Thema Diabetes und den Umgang damit sensibilisieren.

Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung in den westlichen Industrienationen. Laut Deutschem Gesundheitsbericht Diabetes 2018 haben etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland einen Diabetes, die meisten davon Typ-2-Diabetes. Jedes Jahr erhalten rund 500.000 Menschen neu eine Diabetes-Diagnose.

Am 14. November findet um 18 Uhr in der Personalcafeteria des Finsterwalder Krankenhauses die nächste Abendklinik des Elbe-Elster Klinikums statt. Chefarzt Privatdozent Dr. Roland Zippel wird dann die neu ausgerichtete Gefäßmedizin in Elbe-Elster vorstellen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben so die Möglichkeit, Details zu individuellen Behandlungsmethoden an den verschiedenen Standorten des Klinikums kennen zu lernen und Fragen zu stellen.

Die Veranstaltungsreihe „Abendklinik“ findet in regelmäßigen Abständen an den verschiedenen Standorten des Elbe-Elster Klinikums statt. Ziel ist es, medizinische Themen einfach und verständlich  interessierten Bürgern zu erläutern und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die gleiche Veranstaltung wird zudem am 19. Dezember im Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda angeboten.

Am 10. November veranstaltet das Elbe-Elster Klinikum anlässlich des Weltdiabetestages einen kostenfreien Informationstag rund um das Thema Diabetes. Interessierte Besucher sind von 9 bis 13 Uhr in das Krankenhaus Finsterwalde herzlich eingeladen.

Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung in den westlichen Industrienationen. Laut Deutschem Gesundheitsbericht Diabetes 2018 haben etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland einen Diabetes, die meisten davon Typ-2-Diabetes. Jedes Jahr erhalten rund 500.000 Menschen neu eine Diabetes-Diagnose.
Mit dem ersten Finsterwalder Info-Tag zum Weltdiabetestag 2018 soll deshalb das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und interessierte Bürger aufgeklärt werden. Welche Prävention bzw. Lebensstilveränderung ist vorbeugend möglich? Was muss man zur Erkrankung wissen? Welche Behandlungen sind am Elbe-Elster Klinikum möglich? Diese und weitere Fragen werden beim Info-Tag in kurzen Vorträgen und Vorstellungen der Diabetologie beantwortet. Zudem sind  Blutdruck- und Blutzuckermessungen sowie Fußdruckmessungen möglich. Eine Industrieausstellung soll darüber hinaus über die Patientenversorgung und das Krankheits-Selbstmanagement informieren.

Der Info-Tag ist Zeichen der neuen Ausrichtung der Inneren Medizin im Krankenhaus Finsterwalde. Mit Beginn der Tätigkeit des neuen Chefarztes Dr. (Univ. Neapel) Frank Müller im Sommer dieses Jahres konzentriert sich der Schwerpunkt der Abteilung auf die Endokrinologie, also die Erkrankungen des Hormonsystems. Eine der bekanntesten Stoffwechselerkrankungen ist dabei Diabetes mellitus mit seinen unterschiedlichen Formen. „Als chronische Krankheit, die der Prävention und Früherkennung dringend bedarf, muss eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgen“, erläutert der Facharzt. Mit dem Info-Tag wolle er für das Thema Diabetes und den Umgang damit sensibilisieren.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich zum letzten Mal in diesem Jahr am 7. November um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung sind zudem hier auf dieser Homepage zu finden.

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 06., 13. und 20. November jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 24. und 25. November jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Dezember findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Vor historischer Kulisse des Refektoriums in Doberlug-Kirchhain fand kürzlich das erste Gefäßsymposium des Elbe-Elster Klinikums statt. Ziel dieser Fachveranstaltung war es, das neue Leistungsspektrum des Klinikums in der Gefäßmedizin vorzustellen und Möglichkeiten der verbesserten Zusammenarbeit zwischen ambulanten und stationären Ärzten zu diskutieren.

Gefäßerkrankungen erlangen eine zunehmende klinische und sozialökonomische Bedeutung. Deshalb hat sich das Elbe-Elster-Klinikum das Ziel gesetzt, die diagnostischen und therapeutischen Optionen im Versorgungsgebiet zwischen Röder und Elbe auf ein besseres qualitatives Niveau zu heben.

Der Einladung des Klinikums waren rund 60 Teilnehmer gefolgt, die nicht nur aus dem Landkreis Elbe-Elster kamen, sondern auch aus überregionalen Einzugsgebieten. Nach der Eröffnung durch Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer und den Chefarzt der Chirurgie Herzberg, Privatdozent Dr. Roland Zippel, wurden die neuen Akteure und technischen Möglichkeiten im Elbe-Elster Klinikum vorgestellt. In abwechslungsreichen Vorträgen erfuhren die Gäste Details zur Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen im Elbe-Elster Klinikum. Diese reichten von verschiedenen Diagnosemöglichkeiten über konservative Therapieoptionen bei bestimmten Gefäßerkrankungen bis hin zu gefäßchirurgischen Eingriffen und neuen interventionellen Techniken. Zudem wurde die gefäßmedizinische Zusammenarbeit innerhalb der Standorte des Klinikums, aber auch mit externen Partnern erläutert. „Uns liegt insbesondere die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Hausärzten sprichwörtlich am Herzen“, betonte Chefarzt Zippel.

Eine Industrieausstellung begleitete die Veranstaltung, um dem Fachpublikum neue Produkte und Methoden zu präsentieren. Das Elbe-Elster Klinikum dankt in diesem Zusammenhang den Sponsoren Boston, Gore, KCI und Metronic. Aufgrund der äußerst positiven Resonanz des ersten Gefäßsymposiums soll ein zweites Symposium dieser Art folgen.

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 6. und 7. Oktober jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda und am 9., 16. sowie 23. Oktober jeweils ab 17 Uhr im Krankenhaus Herzberg statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Herzberg jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Herzberg unter 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im November finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Finsterwalde und Elsterwerda statt. Dies sind dann an den beiden Standorten die letzten Kurse in diesem Jahr.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Ein Informationstag mit einem sogenannten Carotisscreening, also Ultraschalluntersuchungen der Halsschlagader, bietet die Gefäßmedizin im Krankenhaus Herzberg am 19. September von 11 bis 17 Uhr an. Dabei erfahren Interessierte in stündlichen Vorträgen von Chefarzt PD Dr. Roland Zippel alles Wissenswerte rund um die Halsschlagader. Darüber hinaus werden an diesem Tag Ultraschalluntersuchungen der Halsschlagader durch Oberärztin Ewa Swiecka angeboten. Hierfür bittet das Klinikum um vorherige Anmeldung unter 03535 491-290.

Einen ähnlichen Informationstag mit Screening der Bauchschlagader hatte die Herzberger Gefäßmedizin bereits im Juni angeboten. Die Besucherresonanz war an diesem Tag so hoch, dass kurz darauf die Infoveranstaltung wiederholt wurde. Insgesamt kamen an beiden Tagen über 60 interessierte Patienten ins Klinikum nach Herzberg.

Mit einem Utraschallscreening können Erweiterungen der Schlagadern frühzeitig erkannt und dargestellt werden, so dass vorbeugende Maßnahmen möglich sind. Eine rechtzeitige Diagnose ermöglicht einen schonenden minimalinvasiven Eingriff mit Stabilisierung des Gefäßes von Innen. Eine Notfalloperation im Blutungsschock kann so häufig verhindert werden.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 5. September um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der letzte Infoabend in diesem Jahr findet am 7. November statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung sind zudem hier auf dieser Homepage zu finden.

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet im September im Krankenhaus Finsterwalde des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt am 4., 11. und 18. September jeweils um 16.30 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Finsterwalde unter der Telefonnummer 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Oktober finden die Pflegekurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Das Elbe-Elster Klinikum blickt an allen drei Krankenhaus-Standorten und mit allen Gesellschaften (Klinikum, Medizinisches Versorgungszentrum, Klinikservice) auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Demnach stieg der Umsatz um 2,3 Prozent auf 78,2 Millionen Euro im Vergleich zu 2016 (76,4 Millionen Euro). Im Jahr 2015 lag er bei 70,8 Millionen Euro. Das Klinikum erreichte im Jahr 2017 einen Überschuss von 1,21 Millionen Euro. „Wir haben unsere Geschäftstätigkeit wie schon in den Jahren zuvor auf solider Basis fortgeführt und befinden uns im ruhigen Fahrwasser“, resümiert Geschäftsführer Michael Neugebauer.

Investiert wurde im Jahr 2017 insbesondere in das Personal. Mit 1026 Mitarbeitern zählt das Elbe-Elster Klinikum zu den größten Arbeitgebern im Landkreis. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist das ein Plus von 26 Beschäftigten. Dieser Trend setzt sich auch gegenwärtig fort – aktuell sind es 1048 Beschäftigte. „Wir haben vor allem in den Bereich der Pflege investiert und uns noch besser aufgestellt“, erklärt der Geschäftsführer. „Unsere Mitarbeiter haben einen sehr guten Job gemacht, auf den sie stolz sein können. Das sollen sie auch im Portemonnaie spüren, weshalb wir gern über eine Steigerung des Tariflohns sprechen würden“, so Neugebauer weiter. Die Patientenzahl ist mit 20 600 im vergangenen Jahr nahezu konstant geblieben.  

Investitionen in Medizintechnik und Baumaßnahmen

Viel Wert wird im Klinikum nicht nur auf die personelle Ausstattung gelegt, sondern auch auf die Medizintechnik. Die mit rund 190 000 Euro größte Anschaffung in diesem Bereich war im vergangenen Jahr ein Durchleuchtungsgerät zur Gefäßdiagnostik für das Krankenhaus Herzberg. Für 2019 sind neue Geräte für das Krankenhaus Finsterwalde in den Bereichen Radiologie, Angiografie und Computertomografie ausgeschrieben. Ein neues Mammografiegerät ist bereits angeschafft worden. Das Elbe-Elster Klinikum ist ein Klinikum der gehobenen Grundversorgung in Hoheit des Landkreises, dass seinen Patienten wohnortnah, fernab der Großstädte, eine breite medizinische Versorgung auf hohem fachlichem Niveau sichern möchte. „Besonders erfreulich ist, dass unser ärztlicher Direktor Prof. Dr. Roland Reinehr über die Weiterbildungsermächtigung auf dem Gebiet der Inneren Medizin und Gastroenterologie verfügt und somit eine volle Facharztausbildung hier in Elbe-Elster möglich ist“, betont Geschäftsführer Neugebauer. Außerdem sei in diesem Zusammenhang der Ausbau der Gefäßmedizin unter Leitung von Dr. Roland Zippel in Herzberg und die erfolgreiche Rezertifizierung des Endoprothetikzentrums unter Leitung von Frank Hoffmann in Elsterwerda zu erwähnen.

Neben der Medizintechnik wurde auch im vergangenen Jahr umfangreich in bauliche Maßnahmen investiert - insgesamt standen 3,1 Millionen Euro für beide Bereiche zu Buche. Schwerpunkt des Baugeschehens bleibt das Krankenhaus Finsterwalde, weil es hier den größten Nachholbedarf gibt. Derzeit wird der Balkon am denkmalgeschützten Altbau komplett abgerissen und anschließend denkmalgerecht wieder aufgebaut. In zwei geschlossenen Stationen erfolgen gegenwärtig Sanierungs- und Brandschutzarbeiten. Letztere sind am Krankenhaus Elsterwerda abgeschlossen. Innenhof und Warenannahme zeigen sich in Elsterwerda in neuer Optik. Im kommenden Jahr erhält hier das Bettenhaus eine aufgefrischte Fassade. In Herzberg laufen bereits die Arbeiten zur Verschönerung der Fassade, einschließlich des Einbaus von Sonnenschutz. Zudem ist eine teilweise Gebäudeaufstockung zur Erweiterung der Platzkapazität geplant. „Wenn wir Firmen finden, dann wollen wir noch in diesem Jahr beginnen“, sagt Michael Neugebauer.

Umsatzsteigerung auch in MVZ-Praxen

Erfolgreich verlief auch das Wirtschaftsjahr beim Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ). Das Netz der ambulanten Arztpraxen ist mittlerweile auf 21 Praxen an elf Standorten gewachsen. Insgesamt 482 000 Euro wurden hier investiert. Der Umsatz stieg im Jahr 2017 erheblich auf 2,9 Millionen Euro und damit um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Der Trend, als angestellter Arzt eines MVZ tätig zu sein und damit verbundene Entlastungen zu genießen, hält weiter an“, so die Einschätzung von Michael Neugebauer. Die Zahl der Beschäftigten ist hier von 43 im Jahr 2016 auf 55 im vorigen Jahr und aktuell 74 gestiegen. Für dieses Jahr prognostiziert der Geschäftsführer etwa 75 000 Patienten, die in den MVZ-Praxen des Elbe-Elster Klinikums ambulant behandelt werden.

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet im August im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt am 14., 21. und 28. August jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im September finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Seit kurzem wird das Gefäßteam des Elbe-Elster-Klinikums durch die Oberärztin Ewa Swiecka personell verstärkt. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, das komplette Versorgungsspektrum an gefäßmedizinischen Behandlungen anzubieten. Diese reichen von der medikamentösen Behandlung über minimal-invasive Eingriffe mit Einsetzen von Gefäßstützen bis hin zu modernen operativen Verfahren. „Zudem haben wir alle apparative Verfahren einschließlich Katheterthrombektomie- und Atherektomie-Systeme zur Verfügung“, erläutert der Chefarzt der Chirurgie in Herzberg, Privatdozent Dr. med. Roland Zippel. „Mit dem Ausbau der Gefäßmedizin bieten wir den Patienten der Region nun Leistungen, für die sie sonst lange Wege auf sich nehmen mussten“, betont er.

Der Behandlungsschwerpunkt liegt dabei am Standort Herzberg. Hier wird sogar eine 24-Stunden-Rufbereitschaft für dringende Fälle vorgehalten. Die Gefäßspezialisten an den anderen Standorten des Elbe-Elster-Klinikums sind eng in die Diagnostik und Therapie eingebunden. Vor schwerwiegenden therapeutischen Entscheidungen werden alle Patienten in einer Gefäßkonferenz zwischen den Experten der verschiedenen Fachgebiete besprochen, so dass eine leitlinienkonforme Behandlung nach dem neusten Wissensstand und unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation gewährleistet ist. Auch werden Notfälle an den anderen Standorten versorgt, wenn ein Patiententransport nicht möglich oder sinnvoll ist. Kooperationspartner für Patienten, die nicht im Elbe-Elster Klinikum behandelt werden können, sind die Universitätskliniken in Dresden und Leipzig. Komplettiert wird das Angebot durch eine ambulante angiologische und Wundsprechstunde in Finsterwalde über das Elbe-Elster MVZ.

Mit der Oberärztin Ewa Swiecka konnte das Klinikum eine erfahrene Gefäßchirurgin gewinnen. Sie studierte Medizin in Danzig und absolvierte die Weiterbildung im Bereich Gefäßchirurgie an renommierten Kliniken für Gefäßchirurgie in Düsseldorf und Berlin. Seit fast 15 Jahren lebt Ewa Swiecka in Deutschland und ist Spezialistin für arterielle Erkrankungen wie beispielsweise der sogenannten Schaufensterkrankheit, Verengungen der Hals- oder Aussackungen der Hauptschlagader. Darüber hinaus liegen ihr Dialyse-Patienten mit ihren vielfältigen Gefäßproblemen besonders am Herzen. Zum ärztlichen Behandlungsteam von Gefäßerkrankungen gehören außerdem Radiologen, Wundexperten sowie Fachärzte für Innere Medizin. Mit der Spezialisierung auf die Behandlung von Erkrankungen des Herzens und der Gefäße gewährleisten die Fachärzte für Innere Medizin die Behandlung der häufigen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder des Diabetes mellitus.

Möglichkeiten der Kontaktaufnahme für Patienten:

Herzberg:
•    Sekretariat der Abteilung für Chirurgie Herzberg: Tel.: 03535 491290
•    Leitende Oberärztin Ewa Swiecka, Fachärztin für Gefäßchirurgie: Servicesprechstunde mittwochs 9 - 15 Uhr sowie nach Absprache, bitte um vorherige Anmeldung unter 03535 491290
•    Oberärztin Kerstin Gebauer, Fachärztin für Chirurgie: Sprechstunde montags, mittwochs, donnerstags 12.30 - 15 Uhr (Überweisung vom Hausarzt), Tel.: 03535 491347
•    Chefärztin Dr. Tabea Krönert, Fachärztin Radiologie: Tel.: 03535 491307, Überweisung vom Hausarzt und/oder Facharzt
•    24-Stunden-Hotline: 03535 491 383

Finsterwalde:
•    Sekretariat Sprechstunde Oberarzt Götz Ritter, Facharzt Innere Medizin/Angiologe/Wundexperte I.C.W.: Tel.: 03531 503557, Überweisung vom Hausarzt und/oder Facharzt

Seit 1. Juli ist Dr. (Univ. Neapel) Frank Müller neuer Chefarzt der Inneren Medizin in Finsterwalde. Er übernahm die Aufgabe von Dr. Andreas Freytag, der in den Ruhestand wechselte. Nach knapp 13 Jahren Tätigkeit als Oberarzt am Klinikum Niederlausitz in Senftenberg entschied sich der 53-Jährige nun noch einmal für eine neue Herausforderung.

Frank Müller absolvierte sein Grundstudium der Medizin im italienischen Neapel. Anschließend sammelte der gebürtige Stuttgarter ein Jahr Erfahrung in der Labormedizin und schloss dann seine Ausbildung mit dem Facharzt für Innere Medizin/Schwerpunkt Endokrinologie/Diabetologie ab. Da diese Ausbildungsjahre in Italien universitätsgebunden sind, konnte er in der Molekularbiologie der Schilddrüse Forschungsarbeit betreiben. „Diese Erfahrung in der Forschung ist meines Erachtens sehr wichtig, denn sie trägt dazu bei, mit dem eigenen Handeln selbstkritischer umzugehen“, schätzt Dr. Frank Müller ein. Die Folgezeit war von einer freiberuflichen Aktivität in verschiedensten Positionen der ärztlichen Tätigkeit geprägt. Als schließlich die Familie wuchs, entschied sich der Arzt nach 18 Jahren nach Deutschland zurückzukehren und begann im August 2005 im Klinikum Niederlausitz in Senftenberg. Dort prägte er in den letzten Jahren maßgeblich die Diabetologie.

„Nun beginnt also die spannende Reise wie bei Monopoli wieder von Start“, beschreibt Dr. Frank Müller den Beginn seiner neuen beruflichen Herausforderung. Besonders freue er sich dabei darauf, in einem angenehmen Betriebsklima zu arbeiten und eine Abteilung mit seinem fachlichen Profil zu prägen. Das bedeutet, dass neben der allgemeinen internistischen Versorgung die Innere Medizin in Finsterwalde unter dem Stern der Stoffwechselerkrankungen, an erster Stelle Diabetes mellitus mit seinen unterschiedlichen Formen, stehen wird. „Als chronische Krankheit, die der Prävention und Früherkennung dringend bedarf, muss eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgen. So wird neben der Patientenversorgung der enge Austausch mit den niedergelassenen Kollegen, aber auch beispielsweise mit den ambulanten Pflegediensten über die nächsten Jahre eine Konstante werden“, schildert Dr. Frank Müller seine Pläne. Für die Prävention wolle er sich direkt an die Patienten bzw. an die Noch-nicht-Patienten wenden. Zusätzlich soll sich am Standort Finsterwalde eine Ermächtigungssprechstunde für Endokrinologie, also den Erkrankungen des Hormonsystems, etablieren. „Hier freue ich mich ganz besonders, eine kleine Orchidee ans Klinikum bringen zu können“, so Dr. Müller.

Das Elbe-Elster Klinikum wurde im Rahmen der Studie „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ von Focus und Focus Money für seine Jobsicherheit ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2017 gehörte das Klinikum zu den Unternehmen, die laut der Studie besonders sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze bieten.

„Wir haben uns natürlich sehr über diese unverhoffte Auszeichnung gefreut“, so Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer über die deutschlandweite Anerkennung. „Wir gehören zu den wenigen ausgezeichneten Kliniken im Land Brandenburg und sind die einzige aus der Lausitz“, berichtet der Geschäftsführer. Es bestätige sich damit die seit 2010 eingeschlagene unternehmerische Ausrichtung und die medizinische Strategie der Elbe-Elster Klinikum Unternehmensgruppe. Wichtigste Säulen seien dabei der Erhalt der regionalen ambulanten und stationären Flächenversorgung mit gezielter medizinischer Schwerpunktbildung. „Für diese Ziele ist immer eine konservative wirtschaftliche Wachstumsstrategie notwendig gewesen, die auf finanziell gesunden wirtschaftlichen Grundlagen beruht. Moderates Wachstum verbunden mit solider und sicherer Finanzierung lassen uns alle Möglichkeiten, um weitere medizinische Angebote zu schaffen und damit auch für Fachkräfte in medizinischen Berufen attraktiv zu werden und auch zu bleiben“, betont Michael Neugebauer. Eine stetige und solide berufliche Entwicklungsperspektive sei neben einer angemessenen tariflichen Entlohnung für viele Mitarbeiter sehr wichtig.

Die Sicherheit des Arbeitsplatzes sei der Studie zufolge für die Mehrzahl der berufstätigen Deutschen das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer neuen Arbeitsstelle. Vor diesem Hintergrund wurden 751 in Deutschland ansässige Unternehmen aus 105 Branchen für ihre Jobsicherheit ausgezeichnet. Unter den Ausgezeichneten waren 85 Krankenhäuser aus der ganzen Bundesrepublik. Für die Studie wurden Unternehmen mit mindestens 400 Mitarbeitern rückwirkend für den Zeitraum von 2012 bis 2016 untersucht - insgesamt 3.979 Unternehmen. Die Auszeichnung erhielt, wer folgende drei Bedingungen erfüllte: Die Mitarbeiterzahl musste gleichbleiben oder steigen, der jährliche Umsatz war überdurchschnittlich und der Gewinn vor Steuern und Zinsen fiel positiv aus.

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