eeks sticky Elbe-Elster MVZ GmbH

Aktuelles

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 4. Juli um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 5. September statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung sind zudem hier auf dieser Homepage zu finden.

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 03., 10. und 17. Juli jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 28. und 29. Juli jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im August findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Der Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses ist immer spannend: Nicht nur wegen der  Medizintechnik, die dabei entdeckt werden kann, sondern auch wegen des direkten Kontakts zu den Menschen, die dort rund um die Uhr für die Patienten da sind. Am 30. Juni ist es wieder soweit, von 11 bis 14 Uhr öffnen sich die Türen des Krankenhauses Elsterwerda für Neugierige.

Besucher können beispielsweise im Aufwachraum alles rund um die Orthopädie erfahren, die moderne Intensivtherapie am Elbe-Elster Klinikum kennen lernen sowie die Physiotherapie besichtigen. Zudem werden die diagnostischen Möglichkeiten des EKG vorgestellt und demonstriert, wie man richtig reanimiert. Dass die Händedesinfektion einen schnellen und unkomplizierten Schutz bietet, erfahren die Besucher genauso wie allgemeine Informationen rund um das Klinikum. Die Cafeteria des Krankenhauses sorgt mit ihren Speisen für die kulinarische Versorgung der Krankenhausgäste.

Am 20. Juni organisiert die Gefäßmedizin im Krankenhaus Herzberg von 11 bis 17 Uhr einen Informationstag zum Thema Aneurysma der Bauchschlagader. Neben Wissenswertem zu dieser potentiell tödlich verlaufenden Erkrankung bieten die medizinischen Fachexperten an diesem Tag ein Utraschall-Sreening an. Damit können Erweiterungen der Bauch- und Beckenschlagader frühzeitig erkannt und dargestellt werden, so dass vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können. Diese Untersuchung ist komplett schmerzlos und strahlungsfrei.

Von einer krankhaften Veränderung der Bauchschlagader betroffen sind meist Männer jenseits des   65. Lebensjahres. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Krankheitsfälle in der Familie. Fachexperten sprechen von 40 Erkrankungsfällen auf 100 000 Einwohnern pro Jahr. Eine rechtzeitige Diagnose ermöglicht einen minimalinvasiven Eingriff mit Stabilisierung des Gefäßes von Innen. Eine Notfalloperation im Blutungsschock kann so häufig verhindert werden.

Beim Informationstag am 20. Juni können auch andere gefäßmedizinische Fragestellungen der Besucher erörtert werden. Interessierte Bürger werden gebeten, sich über das Sekretariat der Chirurgie Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491290 anmelden, so dass ein Termin vereinbart und damit unnötige Wartezeiten bei der Ultraschalluntersuchung vermieden werden können. Die allgemeinen Vorträge und Informationen finden zwischen 11 und 17 Uhr immer zur vollen Stunde statt.

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet im Juni im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt am 05., 12. und 19. Juni jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Juli finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 08., 15. und 29. Mai jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 26. und 27. Mai jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Juni findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 2. Mai um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 4. Juli statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung sind zudem online unter www.elbe-elster-klinikum.de zu finden.

Neben der stationären medizinischen Versorgung zeichnet sich das Elbe-Elster Klinikum auch für die ambulante Versorgung im ländlichen Raum verantwortlich, insbesondere in Falkenberg und Herzberg. „Im Landkreis Elbe-Elster ist die flächendeckende Versorgung mit Haus- und Fachärzten nicht selbstverständlich, deshalb sind wir da zur Stelle, wo Not am Mann ist“, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer.

Nachdem die Internistin Stefanie Frank ihre Hausarzttätigkeit im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Herzberg zu Beginn des Jahres aufgenommen hat und seither der überraschend hohe Patienten-zuspruch kaum zu bewältigen ist, ist es das Ziel der Elbe-Elster MVZ GmbH, weitere sich auftuende Versorgungslücken zu schließen. So wird die Allgemeinmedizinerin Christine Seifert im zweiten Quartal 2018 Dr. Gunther Haase im MVZ Falkenberg vollumfänglich vertreten. Dr. Haase übernimmt nach eigenen Angaben ab 1. Juli eigenständig die Praxis von Dr. Hans-Peter Schulz in Herzberg. „Wir freuen uns, dass Dr. Haase weiter in der Region tätig ist und mit den Ärzten des MVZ kollegial zusammen-arbeiten wird“, so Michael Neugebauer.

Eine weitere Veränderung zeichnet sich bei der Fortführung der hausärztlichen Praxis von Dr. Hertraud Zietz in Herzberg ab. Das Elbe-Elster MVZ hat sich als Einziger auf die Ausschreibung  zur Praxisnach-folge beworben. Daher geht der Geschäftsführer des Klinikums davon aus, dass nach Bestätigung des Zulassungsausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg Dr. Hertraud Zietz gemeinsam mit Christine Seifert ab dem 1. Juli in der Praxis Katharinenstraße 2 in Herzberg praktizieren werden. Gleichzeitig werden beide Ärztinnen MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova im MVZ Falkenberg unterstützen. „Für die Nachfolge von Frau Dr. Zietz sind wir auch schon mit einem Kandidaten im Gespräch“, freut sich Klinikum-Geschäftsführer Neugebauer.

Auch für die fachärztliche Versorgung des Landkreises sind Erweiterungen geplant. So wird Dr. Götz-Hendrik Ziemann zum 1. April seine Tätigkeit als Psychiater im MVZ Falkenberg beginnen. Zum 1. Mai folgt dann, vorbehaltlich der Genehmigung des Zulassungsausschusses der kassenärztlichen Vereinigung (KV), Dr. Susanne Richter als Hautärztin im MVZ Herzberg.

Die Elbe-Elster MVZ GmbH ist ein Tochterunternehmen des Elbe-Elster Klinikums und betreibt in den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz insgesamt 25 Arztpraxen an 14 Standorten.

Kontakt und Sprechzeiten MVZ Falkenberg:
Karl-Marx-Straße 1, 04895 Falkenberg
Telefon: 035365 386-648

MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova
Fachärztin für Innere Medizin/Hausärztin
Montag:    8 - 12 Uhr
Dienstag:    8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Mittwoch:    8 - 12 Uhr
Donnerstag:    8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Freitag:        8 - 12 Uhr

Christine Seifert
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Montag:    8 - 11.30 Uhr
Dienstag:    8 - 11.30 Uhr, 14 - 18 Uhr
Mittwoch:    8 - 11.30 Uhr
Donnerstag:    8 - 11.30 Uhr, 16 - 18 Uhr

Dr. med. Götz-Hendrik Ziemann
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
jeden 2. Montag:    9-12 und 13-18 Uhr
Dienstag:        9-12 und 13-18 Uhr

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet im April im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt am 03., 10. und 17. April jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Mai finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 06., 13. und 20. März jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 24. und 25. März jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im April findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Am Wochenende fand der zehnte Südbrandenburger Wundtag erneut mit überwältigender Resonanz in der Gaststätte „Alt Nauendorf“ in Finsterwalde statt. Die Organisatoren aus dem Elbe-Elster Klinikum zeigten sich rundherum zufrieden, obwohl auch hier die aktuelle Grippewelle deutlich zu spüren war. So konnte der Besucherrekord aus dem vergangenen Jahr nicht noch einmal übertroffen werden. Dennoch waren 250 Interessierte aus ganz Ostdeutschland zu der in der Region einmaligen Fachtagung rund um das Thema chronische Wunden gekommen.

„Der Wundtag sucht hierzulande seinesgleichen“, berichtet Götz Ritter, Oberarzt und Angiologe am Elbe-Elster Klinikum in Finsterwalde. Als Mann der ersten Stunde war der ausgewiesene Wundexperte von Anfang an dabei und weiß um die Bedeutung des Südbrandenburger Wundtages. „Es gibt vielleicht in Nord- und Westdeutschland zwei bis drei Fachtage dieser Art, wo mehr Publikum begrüßt wird, aber hier im Osten nicht“, betont er. Er sei auch ein bisschen stolz darauf, dass sich Jahr für Jahr so viele Freiwillige an einem Tag mit dem Thema beschäftigen. „Chronische Wunden sind ein eher unbeliebtes Thema, mit dem sich keiner so richtig befassen will“, plaudert er aus seiner Erfahrung.

Besonders eindrucksvoll begrüßte nach der Eröffnung des Wundtags durch Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer Elke Derichs das Publikum. Die Leiterin des zentralen Wundmanagements am Krankenhaus St. Georg in Leipzig hatte sich als Krankenschwester von einst verkleidet und unterstrich damit auch optisch ihren Vortrag zur Geschichte der Wundtherapie. Sie schilderte, wie chronische Wunden früher behandelt wurden, bevor die moderne Wundtherapie mit entsprechenden Materialien und Technik Einzug in die Krankenhäuser und Pflegedienste hielt.

Deutschlandweite Gastreferenten

Neben den Wundexperten aus dem Elbe-Elster Klinikum, die jedes Jahr in ihren Vorträgen nicht nur ihr fachliches Knowhow weitergeben, sondern auch einen spannenden Einblick in die stationäre Behandlung von chronischen Wunden bieten, sind es insbesondere die namhaften Gastreferenten aus ganz Deutschland, die den Südbrandenburger Wundtag einzigartig machen. So schilderte beispielsweise in diesem Jahr Dermatologe Andreas Fahrig vom Universitätsklinikum Halle/Saale Details zur hyperbaren Sauerstofftherapie beim Diabetischen Fußsyndrom. Wer denkt, der Wundtag wäre eine reine Zuhör-Veranstaltung, der irrt sich gewaltig. Bei Kerstin Protz, Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Referentin für Wundversorgungskonzepte aus Hamburg, wurde das Wissen des Publikums anhand eines Wundquizes aktiv und unterhaltsam getestet. In ihrem anschließenden Vortrag stand die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Wunden im Mittelpunkt.

Fachlicher Austausch und Vernetzung untereinander

Genau diese Lebensqualität sei es, die Daniela Bock in ihrem Berufsalltag umtreibt. Die Krankenschwester und Wundmanagerin am Elbe-Elster Klinikum möchte so vielen Patienten wie möglich mit der erfolgreichen Wundbehandlung ein Stück Lebensqualität zurückgeben. „Es gibt so viele Menschen, die sich über Jahre mit chronischen Wunden quälen und genau diesen Menschen möchten wir helfen“, sagt sie. Daniela Bock ist ebenfalls als Organisatorin von Anfang an beim Wundtag dabei und für sie ist die Vernetzung und Rückkopplung untereinander zwischen Pflegediensten und Ärzten das wichtigste Ziel der Fachtagung. „Das offene Ohr und das Miteinander sind in der Wundtherapie sehr entscheidend für den Erfolg“, erklärt sie.

Um die Vernetzung und Kommunikation untereinander geht es auch Katja Kürbis, die einst selbst als Wundexpertin Vorträge beim Wundtag hielt und inzwischen als jährliche Besucherin keinen Wundtag verpasst hat. „Bei dieser Fachtagung kann man sich darauf verlassen, dass kontinuierlich jedes Jahr qualitativ sehr hochwertige Vorträge gehalten werden. Außerdem nimmt man immer etwas für den eigenen Berufsalltag mit. Das können entweder Ansprechpartner sein oder Produktneuigkeiten, die bei der begleitenden Industrieausstellung präsentiert werden“, so ihre Einschätzung nach zehn Jahren Wundtag. Zum ersten Mal Teilnehmerin beim Wundtag in Finsterwalde und gleichzeitig begeistert von der Themenvielfalt ist Olesja Grigorowitsch vom Pflegedienst Regenbogen in Herzberg. „Hier hat man sich was einfallen lassen“, fasst sie kurz und knapp den Tag zusammen.

Im Jahr 2008 startete der erste Wundtag als neues Angebot im Hinblick auf die häufig knifflige Versorgung von chronischen oder langwierigen Wunden. Dazu zählt man Wunden, die trotz Therapie nach acht Wochen nicht geheilt sind. Was damals fast niemand geglaubt hatte, ist heute Realität: Der Südbrandenburger Wundtag ist ein jährliches Muss für alle Wundexperten und zieht dabei Weiterbildungsinteressierte aus ganz Südbrandenburg und darüber hinaus an. Er richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Organisatoren aus dem Elbe-Elster Klinikum danken den zahlreichen Sponsoren der Veranstaltung, deren Engagement es ermöglichte, auch im Jubiläumsjahr auf eine Teilnahmegebühr zu verzichten.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 7. März um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 2. Mai statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung sind zudem online unter www.elbe-elster-klinikum.de zu finden.

Am 24. Februar findet der Südbrandenburger Wundtag bereits zum zehnten Mal statt. Von 7.45 bis 16.45 Uhr ist das Fachpublikum wieder in die Gaststätte „Alt Nauendorf“ nach Finsterwalde eingeladen, um aktuelle Erkenntnisse rund um das Thema Wunde zu erfahren und zu diskutieren.

Im Jahr 2008 startete der erste Wundtag als neues Angebot im Hinblick auf die häufig knifflige Versorgung von chronischen oder langwierigen Wunden. Was damals fast niemand geglaubt hatte, ist heute Realität: Der Südbrandenburger Wundtag ist ein jährliches Muss für alle Wundexperten und zieht dabei Weiterbildungsinteressierte aus ganz Südbrandenburg, ja mittlerweile aus ganz Ostdeutschland und darüber hinaus an. Rekordverdächtige 350 Besucher kamen im vergangenen Jahr zu der in der Region einmaligen Fachtagung.

Im Jubiläumsjahr steht der Wundtag unter dem Motto „10 Jahre Treffpunkt Wunde“ und wird wieder den gewohnt praxisorientierten Einblick in den Alltag der Wundexperten bieten. Kurzweilige und reich bebilderte Fachvorträge werden sich auch dieses Mal mit der optimalen Wundversorgung und -therapie beschäftigen. So stehen die Geschichte der Wundtherapie, forensische Wunden, die hyperbare Sauerstofftherapie beim Diabetischen Fußsyndrom, die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Wunden sowie das Grauen der Kompressionstherapie im Mittelpunkt des umfangreichen Programms.

Der Südbrandenburger Wundtag richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Veranstaltung wird von einer Industrieausstellung begleitet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Elbe-Elster Klinikum bittet Interessenten, sich bis zum 16.2.2018 bei Angela Tondera unter der Telefonnummer 03531 503-333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Nähere Informationen sowie das Programm sind auf der Homepage des Klinikums zu finden.

Bereits zum dritten Mal fand in dieser Woche das Zwillingstreffen des Elbe-Elster Klinikums statt. Eine besondere Nachricht hatte dabei Chef-Hebamme Veronika Jeschke im Gepäck. Denn ausgerechnet am Tag des Zwillingstreffens erblickte in der Herzberger Geburtshilfe ein Zwillingspärchen das Licht der Welt, übrigens schon das zweite in diesem Jahr.

Inzwischen hat sich das Zwillingstreffen zu einer schönen Tradition entwickelt, wobei das gegenseitige Kennenlernen und der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt stehen. 12 Familien folgten in diesem Jahr mit ihren 24 Kindern der Einladung des Klinikums. Erstmals fand das Treffen nicht im Klinikum statt, sondern in einem externen Veranstaltungsraum. „Da wir nicht nur die Zwillingskinder aus 2017, sondern auch die der letzten Jahre einladen, sind unsere Räumlichkeiten im Krankenhaus Herzberg mittlerweile zu klein geworden. Schließlich wollen wir den Kleinsten ausreichend Platz zum Spielen und Bewegen bieten“, erklärt Chefärztin Dr. Kathrin Angelow. Nach den ungewöhnlichen 12 und acht Zwillingsgeburten in den Jahren 2015 und 2016 erblickten immerhin im vergangenen Jahr sechs Zwillingspärchen das Licht der Welt in den Herzberger Kreißsälen.

Zu den ältesten Zwillingen an diesem Nachmittag gehörten Louise und Nele aus Herzberg. Sie wurden im Januar 2015 geboren und eröffneten somit den Zwillingsreigen in einem rekordverdächtigen Jahr. Mutti Susanne Winkel hat sich inzwischen an das etwas andere Leben mit Zwillingen gewöhnt. „So lange, wie die beiden Mädchen noch nicht krabbeln und laufen konnten, war es etwas weniger anstrengend als jetzt, wo beide putzmunter umherflitzen“, sagt sie mit einem warmherzigen Lächeln.

Josephine und Hannah-Tamina heißen die beiden jüngsten Gäste des Zwillingstreffens, denn sie sind gerade einmal vier Monate alt. Sie liegen zwar noch in ihren Babyschalen, beobachten aber schon sehr genau, was um sie herum geschieht und können auch lautstark auf sich aufmerksam machen, wenn sie ausgerechnet während des Fotoshootings Hunger bekommen. Die Eltern Ariane und Stephan Dins aus Herzberg nehmen es gelassen. Nachdem Mama Ariane nicht wusste, ob sie weinen oder lachen solle, als sie von der Zwillingsschwangerschaft erfuhr, habe man sich inzwischen eingespielt und wüsste genau, was man tun müsse, berichtet Papa Stephan.

Für Familie Wache aus Zellendorf bei Jüterbog ist das Zwillingstreffen eine gute Gelegenheit, um sich mit anderen Eltern auszutauschen. Ihre beiden Söhne Emil und Willi feierten im Januar ihren ersten Geburtstag. Für Mama Doreen und Papa Sebastian war die Nachricht, dass es Zwillinge werden, nicht ganz überraschend, schließlich gibt es in der Familie bereits Zwillinge. „Außerdem haben wir ganz liebe Kinder, so dass unser Alltag mit Zwillingen auch nicht anders ist als der von Nicht-Zwillingseltern“, resümiert Doreen Wache ihr erstes Jahr mit den beiden Söhnen.

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, betont Chefärztin Angelow. Deshalb ist es für sie und Chef-Hebamme Veronika Jeschke auch in jedem Jahr eine besondere Freude zu sehen, wie die kleinen Schützlinge heranwachsen.

eek zwillingstreffen 2018

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet im Februar im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt am 13., 20. und 27. Februar jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Gleich zwei Babys erblickten am Neujahrstag im Elbe-Elster Klinikum das Licht der Welt. Kurz nach Mitternacht um 2.40 Uhr wurde die kleine Ida geboren. Sie ist das erste Kind von Julia Reinel und Toni Mühlbach aus Klöden bei Jessen. Beim ersten Messen zeigte die Waage ein Gewicht von 3536 Gramm bei einer Größe von 52 cm. In den Mittagsstunden folgte mit Linus der erste Junge des Jahres 2018. Er erblickte um 12.25 Uhr das Licht der Welt, war 53 groß und 3595 Gramm schwer. Seine Eltern Stephanie Furkert und Heiko Müller aus Proßmarke freuen sich auch sehr über ihr erstes Kind und den kleinen Stammhalter der Familie.

Positiver Geburtentrend hält an

Rückblickend auf das Jahr 2017 setzte sich die positive Geburtenentwicklung der letzten Jahre auch im Elbe-Elster Klinikum weiter fort. Die Zahl der Kinder, die in der Herzberger Geburtshilfe das Licht der Welt erblickten, ist mit 579 Babys erneut gestiegen. „Das ist ein sehr schöner Trend, den wir bereits seit mehreren Jahren beobachten“, freut sich die Chefärztin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Kathrin Angelow. Die Nase vorn hatten dabei ganz knapp die Mädchen mit 290 vor den Jungen mit 289. Die Hebammen begrüßten in 2017 sechs Zwillingspärchen, was neben den Eltern auch für das erfahrene Team immer wieder etwas Besonderes und Einmaliges ist.

Die geburtenstärksten Monate waren im vergangenen Jahr der Januar und September mit jeweils 60 Kindern. Die wenigsten Kinder kamen hingegen im April und November mit jeweils rund 40 Kindern zur Welt. Das leichteste Kind wog bei seiner Geburt 1660 Gramm, das schwerste dagegen 4720 Gramm.
„Die Mütter, die bei uns entbinden, sind zu 43 Prozent Erstgebärende und zu 39 Prozent Frauen, die ihr zweites Kind bekommen. Bei den Zweit- und Drittgebärenden beobachteten wir eine steigende Tendenz“, erläutert Dr. Kathrin Angelow.

Hinsichtlich des Einzugsgebietes gab es im vergangen Jahr wenig Veränderungen – 75 Prozent aller Schwangeren, die in Herzberg entbinden, kommen aus dem Landkreis Elbe-Elster. Das restliche Viertel verteilt sich auf die Randgebiete angrenzender Landkreise wie beispielsweise Jessen, Jüterbog und Dahme.

Ein weiterer deutschlandweiter Entwicklungstrend bestätigt sich auch im Elbe-Elster Klinikum. So waren Anfang der 80er Jahre nur knapp acht Prozent der Mütter über 35 Jahre, heute sind es durchschnittlich rund 26 Prozent in Deutschland und im Elbe-Elster Klinikum rund 22 Prozent.

Mia und Tim führen Namenshitliste an

Bei der Namenswahl waren vor allem kurze Vornamen sehr beliebt. So hatten Mia, Emma und Martha bei den Mädchen die Nase vorn. Bei den Jungen zählten Tim, Paul und Luca zu den Favoriten. Aber auch außergewöhnliche Namen wie Freni, Svea, Tilia, Ava und Peppa wurden für Mädchen sowie Enno, Ragnar, Junis, Xaver und Lino für Jungs vergeben.

Wer schon einmal vor der Entbindung einen plastischen Eindruck von seinem Baby erhalten möchte, dem bietet die Herzberger Geburtshilfe ab der 28. Schwangerschaftswoche Fotos in 3D an. Bei der Entbindung ist dem Team eine individuelle Geburtsgestaltung besonders wichtig. Dazu gehört auch das persönliche Kennenlernen vor der Geburt. Deshalb werden in regelmäßigen Abständen Informationsabende angeboten und die werdenden Mütter können sich etwa drei Wochen vor dem Entbindungstermin im Klinikum anmelden. In einem persönlichen Gespräch werden Besonderheiten und Wünsche erörtert sowie notwendige Papiere ausgefüllt. Zu den individuellen Möglichkeiten der Entbindung gehören drei modern ausgestattete Kreißsäle, die verschiedene Gebärhaltungen, Wassergeburt sowie viel Bewegungsfreiheit erlauben. Zudem sind Akupunktur, Aromatherapie und Homöopathie anwendbar. Nach der Entbindung wird ab dem 4. Monat im Elbe-Elster Klinikum in Herzberg das Babyschwimmen angeboten.

Die Kontaktdaten zur Anmeldung dafür sowie weitere Informationen, zum Beispiel zu Geburtsvorbereitungskursen und die Termine der Informationsabende, sind im Internet auf der Klinikum-Homepage unter www.elbe-elster-klinikum.de zu finden.

Mit gleich fünf Kindern, die an den Weihnachtsfeiertagen im Herzberger Kreißsaal des Elbe-Elster Klinikums das Licht der Welt erblickten, war der Babyreigen an Weihnachten in diesem Jahr besonders groß. Doppelten Grund zum Feiern hat zukünftig Leni Roepke aus Elsterwerda. Denn sie wird in den nächsten Jahren am 24. Dezember nicht nur Weihnachten, sondern auch ihren Geburtstag feiern. Am ersten Weihnachtsfeiertag konnten die Hebammen im  Herzberger Kreißsaal ein weiteres Baby begrüßen, bevor sie am 26. Dezember gleich mehrmals Grund zur Freude hatten. Am zweiten Weihnachtsfeiertag erblickten bis in die Nacht hinein drei Kinder das Licht der Welt.

 
Foto:
Sie alle feiern zukünftig nicht nur Weihnachten, sondern auch Geburtstag: Dustin mit Mutti Anette Heinrich aus Tröbitz, das Christkind Leni mit Mutti Susanne Roepke aus Elsterwerda, Louis mit Mutti Jaquelin Struwe aus Hillmersdorf sowie Willi mit dem stolzen Papa Pasqual Wüstenhagen aus Hohenbucko.                                      
Foto: EEK/ Die Piktografen

eek h weihnachtsbabys 2017 web

Die ersten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden im neuen Jahr am 2., 9. und 16. Januar jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 27. und 28. Januar jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da die Kurse nur stattfinden, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Februar findet wieder im Krankenhaus Herzberg ein Pflegekurs statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich auch im neuen Jahr direkt vor Ort im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Der erste Informationsabend findet am 3. Januar um 19 Uhr statt. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der zweite Infoabend-Termin 2018 ist am 7. März. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Das Elbe-Elster Klinikum frischt sein äußeres Erscheinungsbild dieser Tage mit einem neuen Logo auf. Gleichzeitig wurde eine neue Imagebroschüre erstellt, die auf der Homepage des Klinikums angesehen werden kann.

Die für das Klinikum charakteristischen Farben bleiben mit dem neuen Logo erhalten, lediglich der Grün-Ton wird geringfügig verändert. Das neue Logo präsentiert sich als kombinierte Wort-/Bildmarke. Diese bleiben nachweislich länger im Gedächtnis als einzelne Bild- oder Wortmarken. Das führende Bildzeichen im neuen Logo zeigt ein kleines „e“ mit zwei leichten positiv geneigten Wellen in einer harmonischen runden Grundform. Die mittig angeordneten Wellen symbolisieren die beiden namensgebenden Flüsse Elbe und Elster. Die drei äußeren Viertelkreisbögen symbolisieren die Standorte des Elbe-Elster Klinikums als stabiles und gleichzeitig dynamisches Element. Die Wortmarke ist ein klares Bekenntnis zum Klinikum. Auf Firmierung (GmbH) und Standortnennungen wird verzichtet. „Die Reduzierung auf das Wesentliche signalisiert Klarheit und gewährleistet eine hohe Wiedererkennung und Identifizierung“, erläutert der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums Michael Neugebauer.

Nachdem nun alle Sanierungsarbeiten im neuen Ärztehaus in der Schliebener Straße 89 abgeschlossen sind, fand am Nikolaustag die offizielle Einweihung statt. „Wir feiern erst, wenn die Arbeit erledigt ist“, begrüßte Michael Neugebauer, Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH, die Gäste im neuen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Herzberg. Seit April praktizieren hier bereits die beiden Gynäkologen Dr. med. Stephanie Zaussinger und Dipl.-Med. Günter Kranke. Außerdem bietet immer dienstags Dr. med. Birgit Kittel, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, eine Sprechstunde im MVZ an. Ab Januar wird im Haus eine weitere Arztpraxis eröffnet. Die Fachärztin für Innere Medizin und Hausärztin Stefanie Frank übernimmt dann die Räumlichkeiten im Erdgeschoss und ergänzt somit das Ärzteteam.

Einst als Stadtbibliothek genutzt, rückte das Eckhaus in der Schliebener-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße bei der gemeinsamen Immobiliensuche mit der Stadt Herzberg für ein Medizinisches Versorgungszentrums ins Blickfeld. Auch vor dem Gesichtspunkt der Innenstadtbelebung fiel schließlich die Entscheidung für das einstige Schmuckstück. In einer einjährigen Bauzeit sanierte die Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue, der das Gebäude gehört, das heutige Ärztehaus. In die Innenausstattung wie Möblierung, medizinische Ausstattung sowie Soft- und Hardware investierte die Elbe-Elster MVZ GmbH, eine Tochter des Elbe-Elster Klinikums, rund 230 000 Euro.

„In ländlichen Regionen ist es nicht selbstverständlich, dass man einen Haus- oder einen Facharzt in der Nähe hat. Uns ist dies jedoch neben der stationären medizinischen Versorgung wichtig, deshalb setzen wir uns gemeinsam mit den Kommunen und dem Landkreis für die wohnortnahe ambulante Versorgung ein“, betonte Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer.

Herzbergs Bürgermeister Michael Oecknigk freute sich über das besondere Nikolausgeschenk. „Unser Ziel war es immer, aus dem Haus etwas Sinnvolles zu machen. Nun haben wir mit dem Ärztehaus ein übergroßes Nikolausgeschenk erhalten“.
Auch der Beigeordnete und Dezernent Roland Neumann vom Landkreis Elbe-Elster unterstrich ebenfalls die Verantwortung, derer sich der Landkreis bei der medizinischen Versorgung bewusst ist. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Landkreis um die ambulante Versorgung kümmert und dennoch tun wir es. Wir sind da, wo Ausfall droht, um diesen gar nicht erst aufkommen zu lassen“, so Neumann. „Uns zeichnet gegenüber anderen aus, dass die Ärzte auch in der Fläche vertreten sind und nicht nur zentralisiert werden“, ergänzt er.

Die Ärzte des Medizinischen Versorgungszentrums in der Schliebener Straße 89 sind unter der Telefonnummer 03535 6283 erreichbar.

Sprechzeiten von Dr. med. Stephanie Zaussinger:
Mo 8 bis 16 Uhr,
Di 8 bis 12 und 13 bis 18 Uhr,
Mi nach Vereinbarung
Do 13 bis 19 Uhr,
Fr 7.30 bis 11.30 Uhr.

Sprechzeiten von Dipl.-Med. Günter Kranke:
Mo - Fr    7.30 bis 12 Uhr,
Mo 13 bis 17 Uhr,
Di und Do 14 bis 18 Uhr.

Sprechzeiten von Dr. med. Birgit Kittel:
Di 8 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.

Sprechzeiten von Stefanie Frank:
Mo und Do 8 bis 12 und 14.30 bis 17.30 Uhr,
Di und Fr 8 bis 11 Uhr.

Foto: Feierten gemeinsam den Abschluss der Sanierungsarbeiten: Dipl.-Med. Günter Kranke, Roland Neumann, Dr. Stephanie Zaussinger, Stefanie Frank, Dr. Birgitt Kittel, Elbe-Elster Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer und Herzbergs Bürgermeister Michael Oecknigk (v.l.).             

MVZ Herzberg

In der Politik zählen die ersten einhundert Tage bei neuen Amtsträgern als Schonfrist bzw. zur Einarbeitung. Bei Hausarzt Mirko Müller in Schipkau heißt es nach den ersten einhundert Tagen noch einmal „Herzlich Willkommen“, denn Anfang dieser Woche erfolgte die offizielle Eröffnung der Praxis unter neuer Flagge. Inzwischen ist das Team um den neuen Arzt in der Gemeinde gut eingespielt, die Räumlichkeiten sind frisch renoviert und der Fußbodenbelag in der Praxis quasi noch warm. 250 000 Euro wurden in die neue Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elbe-Elster Elsterwerda investiert. Davon gingen rund 100 000 Euro in hochmoderne Medizintechnik und die Praxiseinrichtung. Die Außenanlagen und Parkplätze werden nach dem Winter hergerichtet.

Dr. Gabriele Noack hatte ihre allgemeinmedizinische Praxis nach mehr als 25 Jahren zum 1. Juli dieses Jahres an das MVZ des Elbe-Elster Klinikums übergeben. Damit nahm die fünfjährige Suche nach einem Nachfolger ein erfolgreiches Ende. Gemeinsam mit allen Beteiligten sei man stolz darauf, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, betonte Michael Neugebauer, Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums. „Dass die Nachfolge so unkompliziert organisiert werden konnte, ist ganz und gar nicht selbstverständlich und funktioniert nur gemeinschaftlich“, sagte er. Klaus Prietzel, Bürgermeister der Gemeinde Schipkau, pflichtete ihm bei und erklärte: „Es haben alle am gleichen Strang in die gleiche Richtung gezogen.“ Er spricht sogar von einem „großen Meilenstein in Sachen Daseinsvorsorge“ für Schipkau.

Mirko Müller indes ist der Rummel um seine Person schon fast ein bisschen unangenehm. Der 38-jährige Familienvater freut sich auf die Tätigkeit in Heimatnähe. Im Süden des OSL-Kreises aufgewachsen, kehrte er nach dem Medizinstudium in Halle nach Guteborn zurück. Es folgten Stationen am Klinikum Niederlausitz sowie am Herzzentrum in Cottbus bevor der Mediziner als Oberarzt ans Elbe-Elster Klinikum nach Finsterwalde ging. Gegenwärtig befindet sich Mirko Müller zusätzlich noch in der Ausbildung als Gefäßspezialist. Sein Wissen will er zukünftig auch anderen weitergeben, denn die MVZ-Praxis in Schipkau bildet nicht nur Medizinische Fachangestellte aus, sondern soll künftig auch Ausbildungspraxis für junge Mediziner sein.  

Kontakt und Sprechzeiten:

MVZ-Praxis Schipkau
Mirko Müller
Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Ruhlander Straße 15, 01993 Schipkau
Telefon: 035754 9600

Montag 7.30 – 11.30 und 13.30 bis 17.30 Uhr
Dienstag 7.30 – 11.30 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag 7.30 – 11.30 und 13.30 bis 17.30 Uhr
Freitag 7.30 – 11.30 Uhr

Am 23. November stehen von 15 bis 17 Uhr erfahrene Fachärzte der Gynäkologie des Elbe-Elster Klinikums telefonisch für alle Fragen rund um die Harn- und Stuhlinkontinenz zur Verfügung. Betroffene haben so die Möglichkeit, Rat und Hilfe unkompliziert, schnell und diskret zu erhalten. Die Gespräche werden vertraulich behandelt, auf Wunsch auch anonym.

„Betroffene verschweigen häufig ihre Erkrankung und schränken sich somit in ihrer Lebensqualität ein“, sagt Chefärztin Dr. Kathrin Angelow. „Dabei sind sie nicht allein und es gibt heutzutage sehr gute Behandlungsmöglichkeiten“, ergänzt sie. In den Krankenhäusern in Finsterwalde und Herzberg werden regelmäßig Sprechstunden zur Inkontinenz angeboten. Durch die Zunahme des Durchschnittsalters der Bevölkerung ist auch eine Zunahme der harn- und stuhlinkontinenten Menschen zu beobachten. Frauen leiden generell häufiger unter einer Harninkontinenz als Männer. Dafür sind Schwangerschaft, Geburt und die Anatomie des Beckenbodens der Frau verantwortlich.

Das Elbe-Elster Klinikum bietet die Telefonsprechstunde bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr an. Chefärztin Dr. Kathrin Angelow, Oberarzt Dr. Sixten Stoppe und Oberärztin Zainab Moualla beantworten am 23. November gern die Fragen der Anrufer. Die Experten der Urogynäkologie sind an diesem Tag unter der Telefonnummer 03535 491-0 erreichbar.

Karl Gustav Leopold Plaumann heißt das 500. Baby, das im Krankenhaus Herzberg das Licht der Welt erblickte. Der junge Mann kam am 9. November um 17.33 Uhr mit stolzen Maßen von 56 Zentimetern Länge und einem Gewicht von 4230 Gramm zur Welt. Er wird zukünftig im Massener Ortsteil Betten zu Hause sein. Die beiden größeren Geschwister freuen sich bereits auf den kleinen Spielgefährten.

Nach dem 500. Baby ging es im Herzberger Kreißsaal Schlag auf Schlag, denn innerhalb der nachfolgenden rund 20 Stunden erblickten vier weitere Kinder das Licht der Welt. „Das spiegelt die steigende Tendenz wider, die wir bereits das ganze Jahr spüren“, sagt die leitende Hebamme Veronika Jeschke. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bisher in diesem Jahr rund 30 Babys mehr geboren als 2016. „Die bislang geburtenstärksten Monate waren dabei der Januar, August und September mit rund 60 Neugeborenen“, so die Hebamme.

Der letzte Kurs in diesem Jahr zur Pflege in der Familie findet im November und Dezember im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt am 28. November sowie 5. und 12. Dezember jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 7., 14. und 21. November jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 25. und 26. November jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da die Kurse nur stattfinden, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Dezember findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich beim letzten Informationsabend in diesem Jahr am 1. November um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über die Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet im Oktober im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt am 10., 17. und 24. Oktober jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im November finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die hausärztliche wohnortnahe Versorgung in Grünewalde und Umgebung ist langfristig gesichert. Möglich wurde dies in enger Zusammenarbeit zwischen dem Elbe-Elster Klinikum, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Stadt Lauchhammer und engagierten Vertretern des Ortsteils Grünewalde.

Nachdem vor einem Jahr die Hausarztpraxis in der Maasbergstraße aus Altersgründen geschlossen wurde, konnte dank der Initiative des Geschäftsführers des Elbe-Elster-Klinikums, Michael Neugebauer,  schon nach kurzer Zeit Dr. Tihamér Pap für die weitere medizinische Versorgung am Standort in der Maasbergstraße gewonnen werden. Für Dr. Uhl und seine Frau war es selbstverständlich, die Praxisräume in ihrem Haus auch künftig dem Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen bis es eine Alternative gebe. Er selbst hatte hier von 1964 bis 2003 als Allgemeinmediziner praktiziert. Mit der ehemaligen Europaschule, lange Zeit leerstehend, wurde ein geeignetes Objekt gefunden.

Michael Neugebauer begrüßte nunmehr alle Gäste zur feierlichen Praxiseinweihung. „Zirka ein Jahr habe es gedauert von der Idee des Praxisbetriebes in diesem Gebäude bis zur Eröffnung“, erklärte der Klinikchef eingangs und richtete seinen Dank insbesondere an Dr. Pap, der sich bereiterklärt habe, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. „Die Kassenärztliche Vereinigung habe beim Genehmigungsverfahren unbürokratische Hilfe geleistet“, so Michael Neugebauer weiter. Mit den Schwestern Daniela und Loreen stünde Dr. Pap gut ausgebildetes Fachpersonal zur Verfügung. Seinen Dank richtete er auch an Bürgermeister Roland Pohlenz und Ortsvorsteher Reinhard Lanzke. Er freute sich mit ihnen, gemeinsam etwas für die Menschen vor Ort erreicht zu haben, denn gerade im ländlichen Raum gestalte sich die Ärztesituation immer schwieriger. Besonders wichtig sei ihm auch ein Dank für das Verständnis, die Geduld  und das Entgegenkommen von Familie Uhl für die länger als geplante Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten. Diesem Dank schloß sich auch Dr. Tihamér Pap an und stellte fest, „dass die Praxis am neuen Standort jahrzehntelang die hausärztliche Versorgung in Grünewalde sichern werde“.

Auch Bürgermeister Roland Pohlenz brachte seine Freude und seinen Dank an alle Beteiligten zum Ausdruck. Nur gemeinsam sei es möglich gewesen, eine moderne und den heutigen Anforderungen genügende Arztpraxis eröffnen zu können. Positiv für den Ort sei auch, dass der ehemalige Schulstandort wieder mit Leben erfüllt werde. „Damit nehme die Ärzteversorgung eine positive Entwicklung, wie sie wohl kaum jemand mit der Praxisaufgabe von Herrn Dr. Wlodarczyk im vergangenen Jahr erwartet hätte“, so das Stadtoberhaupt. „Die Stadt Lauchhammer habe mit der Entwicklung im ländlichen Raum für die nächsten Jahre noch viel vor“, so der Verwaltungschef. „Ein Baustein ist die Entwicklung eines Ortsteilzentrums. Erster großer Schritt in diese Richtung ist die Einrichtung der Arztpraxis zur allgemeinmedizinischen Versorgung gewesen. Insgesamt 340.000 Euro aus dem städtischen Haushalt sind in diesen Bauabschnitt investiert worden“, so der Bürgermeister weiter. Zwischenzeitlich seien Förderanträge über ILE/Leader gestellt, um weitere Ziele umsetzen zu können. Insgesamt 500.000 Euro sollen noch in die ehemalige Europaschule fließen – davon 350.000 Euro Fördergelder, 150.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt. Unter anderem werde künftig auch der Ortsvorsteher sein Büro in der ehemaligen Schule haben.

Praxis Gruenewalde

Foto (Stadtverwaltung Lauchhammer):
Blumen zur Praxiseröffnung überreichten der Geschäftsführer des Elbe-Elster-Klinikums Michael Neugebauer (m.) und Bürgermeister Roland Pohlenz (r.) an den Arzt Dr. Tihamér Pap (l.).

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 12., 19. und 26. September im Krankenhaus Finsterwalde des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 16.30 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Finsterwalde unter der Telefonnummer 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Oktober findet ein weiterer Pflegekurs im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die Hausarztpraxis von Tihamér Pap in Grünewalde ist in neue Räumlichkeiten gezogen und ab Montag, 28. August im neuen Ortsteilzentrum in der ehemaligen Europaschule, Schulplatz 5, in Grünewalde zu finden.

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums übernahm im Oktober des vergangenen Jahres die Praxis in Grünewalde. Seither sorgt der Hausarzt und Internist Tihamér Pap dafür, dass die medizinische Versorgung in Lauchhammers Ortsteil gesichert ist. Das MVZ betreibt weitere Praxen in Elsterwerda, Falkenberg, Finsterwalde, Großthiemig, Herzberg, Massen, Sallgast sowie Schipkau.

Die Telefonnummer und Sprechzeiten der Hausarztpraxis von Tihamér Pap haben sich durch den Umzug nicht verändert und sind wie bisher geblieben: Telefon 03574 3801 und Sprechzeiten:

Montag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 6. September um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über die Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 1. November statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben im September die Möglichkeit, mehr über medizinische Themen und deren Behandlungen im Elbe-Elster Klinikum zu erfahren.

Am 2. September findet die beliebte Vortragsreihe „Samstagsklinik“ im Krankenhaus Finsterwalde statt. Dipl.-Med. Antje Beeck, Chefärztin der Psychiatrie und Psychotherapie, referiert zum Thema „Alkohol – Genuss, Missbrauch, Anhängigkeit“. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses. Nach der erfolgreichen Premiere der Samstagsklinik im Frühjahr dieses Jahres in Finsterwalde wird die Reihe nun mehrmals im Jahr fortgesetzt.

Die bisherige Samstagsklinik in Elsterwerda heißt ab sofort Abendklinik und findet ebenfalls mehrmals im Jahr im Elsterschloss-Gymnasium statt. Zur nächsten Abendklinik lädt das Elbe-Elster Klinikum am 20. September um 18 Uhr alle Interessierten in das Elsterschloss-Gymnasium nach Elsterwerda ein. Marek Nowak, Oberarzt der Abteilung für Chirurgie im Krankenhaus Elsterwerda, wird zum Thema „Mobil und schmerzfrei mit einem künstlichen Hüftgelenk“ referieren.

Mit den beiden Vortragsreihen leistet das Elbe-Elster Klinikum Aufklärungs- und Vorsorgearbeit in Bezug auf verschiedene Erkrankungen und erläutert gleichzeitig die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum.

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 15., 22. und 29. August im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im September findet ein erneuter Pflegekurs im Krankenhaus Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 5. Juli um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 6. September statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 4., 11. und 18. Juli jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 29. und 30. Juli jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im August findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Arthrose im Knie und neueste Orthopädietechnik, die das Laufen trotz Querschnittlähmung ermöglicht, standen im Mittelpunkt der ersten Abendklinik, die das Elbe-Elster Klinikum in der vergangenen Woche im Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda durchführte.

Nach der Begrüßung durch die Schirmherrin der ersten Abendklinik  Anja Heinrich, Mitglied des Landtages Brandenburg, schilderte der Orthopäde Dr. med. Ralf Hönisch vor rund 40 Interessierten Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Arthrose. Er ging in seinen Darstellungen auf das Beschwerdebild und auf konservative sowie operative Therapievarianten ein. „Da Arthrose nicht heilbar ist, ist das so genannte Self-Management entscheidend für das Wohlbefinden der Betroffenen“, erklärte Dr. Hönisch. Unter Self-Management versteht man die Anpassung der Lebensgewohnheiten an die Erkrankung. Dazu zählen unter anderem die Aufklärung über die Erkrankung, das Training der Muskelkraft und Beweglichkeit, die Gewichtsreduzierung sowie das Vermeiden von Überlastung und Fehlbelastung.

In einem zweiten Vortrag erläuterte der Chefarzt der Abteilung für Chirurgie im Elsterwerdaer Krankenhaus, Frank Hoffmann, operative Knie-Behandlungsmöglichkeiten und stellte verschiedene Kniegelenksendoprothesen, also unterschiedliche Varianten von künstlichen Kniegelenken, vor. Das Krankenhaus Elsterwerda und das Team um Chefarzt Hoffmann sind eine renommierte Adresse in Südbrandenburg, wenn es um den Gelenksersatz an Knie und Hüfte geht. Hier werden im Jahr rund 220 Knie-Endoprothesen eingesetzt, davon sind 180 Erstimplantate. Bei der Auswahl der jeweils geeigneten Endoprothese orientiert sich die Chirurgie in Elsterwerda nicht nur am deutschlandweiten Endoprothesenregister, sondern insbesondere an weltweiten Erfahrungen, beispielsweise aus Schweden und Australien. In solchen Implantatregistern werden alle Informationen zu Implantaten und Revisionen festgehalten. „Aufgrund der Ergebnisse dieser Register wählen wir die Endoprothesen aus, die in unserem zertifizierten Endoprothetikzentrum (EPZ) eingesetzt werden. Dabei haben wir immer die Zufriedenheit unserer Patienten im Blick, weshalb wir auch nicht die günstigsten Implantate verwenden“, sagte Chefarzt Hoffmann in seinem Vortrag.

Für sprachlose Momente an diesem Abend sorgten Margitta Hoffmann und Bernd Oertel. Sie zeigten besonders eindrucksvoll, was hochmoderne Orthopädietechnik leisten kann. Mit Hilfe eines am Körper tragbaren roboterhaften Exoskelettes, dem so genannten ReWalk, kann die seit 2011 querschnittsgelähmte und auf den Rollstuhl angewiesene Margitta Hoffmann wieder erste eigene Schritte durchs Leben gehen. Unterstützt wird sie dabei durch die Medizintechnik und Sanitätshaus Harald Kröger GmbH, die seit 2014 das einzige ReWalk Trainingszentrum in Brandenburg ist. Hier lernt Margitta Hoffmann gemeinsam mit einem Physiotherapeuten das Laufen mit den eigenen Beinen neu. „Einziger Wehrmutstropfen bei dieser intelligenten Technik ist, dass die Krankenkassen sie noch nicht als Hilfsmittel akzeptieren und die Kosten nicht übernehmen“, erklärte Janine Hachmann von Kröger bei der Vorstellung der Technik.

Bernd Oertel demonstrierte ebenso beeindruckend, wie er mit der bionischen Handprothese seine linke Hand wieder für den Alltag benutzen kann. „Diese bionischen Systeme zeichnen sich durch ein Wahrnehmen, Denken und Handeln in Echtzeit aus. Sensoren nehmen die Bewegung in Sekunden auf, wobei sie schneller als die menschliche Wahrnehmung sind“, stellte Stefan Krautz, Orthopädietechnik-Meister bei Kröger, die Details vor. Mit Hilfe eines modernen Smartphones kann Bernd Oertel seine Handprothese steuern und sogar einzelne Finger bewegen.

Margitta Hoffmann und Bernd Oertel verleiht die moderne Technik ein neues Lebensgefühl. Dafür investieren beide viel Kraft und Zeit in das Training und den Umgang mit den einzigartigen Hilfsmitteln. Alltäglich und selbstverständlich ist das nicht, dennoch möchten beide anderen Betroffenen Mut machen. Mit der Abendklinik bietet das Elbe-Elster Klinikum neben der bereits fest etablierten Samstagsklinik eine weitere Vortragsreihe von Ärzten und Spezialisten für interessierte Laien an.

Foto:
Für interessante Informationen und beeindruckende Momente sorgten bei der ersten Abendklinik in Elsterwerda (v.l.): Orthopäde Dr. med. Ralf Hönisch, Chefarzt Frank Hoffmann, Schirmherrin und Landtagsabgeordnete Anja Heinrich, Margitta Hoffmann,  Janine Hachmann, Stefan Krautz, Bernd Oertel und Patrick Voigt. (Foto: EEK/ Dunja Petermann)

Abendklinik

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 13., 20. und 27. Juni im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Juli finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Unter Schirmherrschaft der Landtagsabgeordneten Anja Heinrich lädt der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums am 7. Juni um 17 Uhr zu einer neuen Vortragsreihe in das Elsterschloss-Gymnasium nach Elsterwerda ein. „In Anlehnung an unsere beliebte Samstagsklinik, die bereits in Elsterwerda etabliert ist, möchten wir Interessierten mit der Abendklinik ein zusätzliches Format bieten und so über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten informieren“, erläutert Geschäftsführer Michael Neugebauer.

Bei dieser ersten Abendklinik geht es um das Thema Laufen. „Wenn die Knie schmerzen, Hightech-Orthopädietechnik und Laufen mit Querschnittslähmung“ lautet der Titel des Abends. Es werden gemeinsame Vorträge des Elbe-Elster Klinikums, des Ärztenetzes Südbrandenburg (ANSB), der Medizintechnik und Sanitätshaus Harald Kröger GmbH sowie des Epikur Zentrums Bad Liebenwerda geboten. Im Anschluss kann man bei einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch kommen.

Das Elbe-Elster Klinikum bittet Interessierte bis 31. Mai um telefonische Anmeldung unter 03531 503-333.

Neben der Krebsvorsorge beim Gynäkologen gehört das Mammographie-Screening für Frauen im Alter von 50 bis 69 Lebensjahren zu den besten Möglichkeiten, um Auffälligkeiten in der Brust festzustellen und abzuklären. Gegenwärtig macht die mobile Röntgeneinheit, das sogenannte MammaMobil, Station in Elbe-Elster. Vom 29. Mai bis 2. Juni ist es in Bad Liebenwerda. Anschließend fährt das MammaMobil bis Ende des Jahres nach Elsterwerda, Sonnewalde, Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde. Die Einladung hierfür erfolgt zentral in einem Abstand von zwei Jahren.

Dass Vorsorge Leben retten kann, trifft insbesondere auf die Diagnose Brustkrebs zu. „Vorsorge ist die beste Prävention“, sagt die Gynäkologin Dr. med. Beatrix Schuback. „Frühzeitig erkannt, bestehen sehr gute Heilungschancen“, so die Fachfrau, die seit 2005 ihre Frauenarztpraxis mit dem onkologischen Schwerpunkt in Doberlug-Kirchhain betreibt. Damit bietet sie gemeinsam mit dem Elbe-Elster Klinikum den Frauen aus Elbe-Elster und angrenzenden Regionen im Falle einer Brustkrebsdiagnose eine wohnortnahe ambulante Behandlung nach den gleichen fachspezifischen Leitlinien, wie sie in großen Brustzentren zu finden sind. „Wir kennen das alle: Wenn man krank ist, favorisiert man eine qualifizierte wohnortnahe und familiäre Betreuung. Weite Wege werden häufig gescheut“, erklärt Dr. Schuback. „Gemeinsam mit dem Elbe-Elster Klinikum können wir genau das den Frauen hier vor Ort  bieten“, betont sie.

„Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Jede betroffene Frau braucht eine individualisierte Behandlung“, erklärt Dr. Diana Jüge, Chefärztin der Radiologie im Krankenhaus Finsterwalde. Hier wurde gemeinsam mit der Abteilung für Chirurgie in den vergangenen Jahren ein umfassendes und wohnortnahes Leistungsangebot aufgebaut. Neben der Diagnostik und Therapie von Brustkrebserkrankungen gehören auch die Abklärung unklarer, teilweise gutartiger Befunde sowie plastische Operationen zum gesamten Spektrum. Diese führt  Dr. Beatrix Schuback am Elbe-Elster Klinikum im Rahmen eines Kooperationsvertrages durch. Im Quartal betreut die gynäkologische Onkologin  rund 350 Krebspatienten, darunter sechs Männer mit Brustkrebs. Die Frauen aus dem Elbe-Elster-Land und deren Umgebung sind froh darüber, Diagnostik, Therapie – wie Operationen und Chemotherapie – und Nachsorge in sicheren Händen zu wissen. Neben den plastischen brusterhaltenden Maßnahmen werden in Finsterwalde auch rekonstruktive Operationen wie Brustverkleinerungen und  -vergrößerungen durchgeführt. Im monatlichen Tumorboard des interdisziplinären senologischen Arbeitskreises, dem Radiologen, Gynäkologen, Internisten, Pathologen, Chirurgen und auch Strahlentherapeuten angehören, werden alle Patienten einzeln besprochen und ein gemeinsames sowie individualisiertes therapeutisches Konzept festgelegt.

In Deutschland erkrankt etwa jede siebente Frau an Brustkrebs, dies sind inzwischen  über 50 000 Frauen pro Jahr deutschlandweit. Nicht alle Patientinnen werden im Mammographie-Screening erfasst bzw. sind berechtigt daran teilzunehmen. In diesen Fällen erhalten die Frauen in der Radiologie des Krankenhauses Finsterwalde eine Mammographie und wenn erforderlich die weiteren diagnostischen Maßnahmen bei auffälligen Befunden. „Seit mehr als 17 Jahren bieten wir die ambulante Mammographie im Elbe-Elster Klinikum an. Rund 2500 Patientinnen pro Jahr nutzen inzwischen diese wohnortnahe und qualitativ hochwertige Möglichkeit, um tumorverdächtige Befunde abzuklären und sich im Rahmen der Nachsorge den Kontrolluntersuchungen zu unterziehen“, erläutert Chefärztin Dr. Jüge abschließend.

Die einzelnen Termine im Überblick:

Bad Liebenwerda    29.05.2017 - 02.06.2017    
Elsterwerda    06.06. 2017 - 18.07.2017    
Sonnewalde    19.07.2017 - 27.07.2017    
Doberlug-Kirchhain    31.07.2017 - 25.08.2017    
Finsterwalde    28.08.2017 - 12.10.2017   

Im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums sorgt ein neues Röntgengerät dafür, dass moderne und bisher in der Region seltene Untersuchungs- sowie Behandlungsmöglichkeiten in der Gefäßmedizin angeboten werden können.

Das Großgerät der Spitzenklasse ermöglicht die bildliche Darstellung des Gefäßbaumes mit hoher Auflösung und deutlich reduzierter Strahlenbelastung. „Es wird speziell für Untersuchungen und therapeutische Maßnahmen bei Gefäßoperationen angewendet, steht aber auch für komplizierte orthopädische und unfallchirurgische Operationen zur Verfügung“, erläutert Privatdozent Dr. Roland Zippel, Chefarzt der Chirurgie in Herzberg. Mit dem Einsatz der neuen Technik im Operationssaal können klassische operative mit endovaskulären Methoden von innen kombiniert werden. Gefäßveränderungen sind somit an verschiedenen Stellen gleichzeitig und mit minimaler Belastung für den Patienten versorgbar. Eine vergleichbare Technik gibt es gegenwärtig nur in Großstädten mit Kliniken der Maximalversorgung. Das Krankenhaus in Herzberg hat somit ein Alleinstellungsmerkmal im ländlichen Raum zwischen Leipzig und Berlin.

Mit Privatdozent Dr. Roland Zippel wechselte im Herbst des vergangenen Jahres unter anderem ein ausgewiesener Gefäßspezialist an das Elbe-Elster Klinikum. Dadurch kann die Gefäßmedizin auch am Standort Herzberg ausgebaut werden, um dem Erkrankungsspektrum der immer älter werdenden Bevölkerung Rechnung zu tragen. Ziel ist es, die gefäßmedizinische Grund- und Akutversorgung für den Landkreis Elbe-Elster und angrenzende Regionen auf einem hohen Niveau sowie enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten im Krankenhaus Finsterwalde zu gewährleisten.

Das neue Röntgengerät wurde bereits bei den ersten Patienten erfolgreich eingesetzt, unter anderem erfolgte auch erstmals im Elbe-Elster Klinikum die Behandlung von Erkrankungen der Bauchschlagader. „Teamwork zwischen Gefäßchirurgen und spezialisierten Röntgenärzten ist insbesondere bei der Behandlung der Hauptschlagader gefragt, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen“, so Chefarzt Zippel. Mit dem neuen Röntgengerät sind Operationen möglich, die das sogenannte Zugangstrauma während der Operation deutlich reduzieren und damit lange Hautschnitte an Beinen oder Bauch entfallen. Schlagadern werden häufig über einen kleinen Schnitt in der Leistenbeuge aufgesucht, da so ein komplikationsarmer Zugang zu den Gefäßen gewährleistet wird. Über diesen Zugang werden verschlossene Gefäßabschnitte von innen eröffnet und verengte erweitert. Mit Hilfe der neuen Technik sind verschiedene Gefäßeingriffe auch lediglich mit örtlicher Betäubung möglich. Das Röntgengroßgerät wird darüber hinaus auch für die in Herzberg neu etablierte CO2-Angiographie eingesetzt und ermöglicht so die Behandlung von Patienten mit schwerwiegenden Nierenerkrankungen, einer Überfunktion der Schilddrüse bzw. Überempfindlichkeit gegenüber jodhaltigem Kontrastmittel.

Das Elbe-Elster-Klinikum in Herzberg verfügt somit über alle notwendigen Voraussetzungen für eine moderne Gefäßtherapie. Alle Patienten werden in einer fachübergreifenden Fallkonferenz besprochen und erhalten eine individualisierte Empfehlung zur Diagnostik und Therapie. In der Sprechstunde von Chefarzt Dr. Zippel erhalten alle Patienten nicht nur einen zeitnahen Termin bei Beschwerden, sondern werden auch darüber hinaus weiter betreut. Für Nachfragen und Terminvereinbarungen ist das Sekretariat der Chirurgie Herzberg montags bis freitags von 07.00 – 15.30 Uhr unter der Telefonnummer 03535 491290 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 3. Mai um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 5. Juli statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 2., 9. und 16. Mai jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 20. und 21. Mai jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Juni findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Das Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums erlebte in der vergangenen Woche einen ungewöhnlichen Geburtenreigen: Innerhalb von 24 Stunden erblickten acht Kinder bei sieben Geburten das Licht der Welt. Das Team um Chefärztin Dipl.-Med. Roswitha Zeidler leistete dabei außerordentliche Arbeit. „Uns ist es besonders wichtig, dass die werdenden Mütter den regen Betrieb um sie herum nicht merken und die Entbindung ganz individuell erfolgt“, sagt Chefärztin Roswitha Zeidler. „Durch unsere drei modernen Kreißsäle und weitere Räume sind wir für solche Ereignisse gut gerüstet. Außerdem wird dann je nach Bedarf entsprechend mehr Personal eingesetzt“, erklärt sie. „Unsere Ärzte, Hebammen und Schwestern haben großartig und sehr flexibel gehandelt“, lobt die Chefärztin das Team.

Das erste Baby erblickte am 29. März um 18.25 Uhr das Licht der Welt. Nahezu stündlich folgten zwei weitere Kinder, bevor in den frühen Morgenstunden des 30. März noch drei Babys entbunden wurden. Den krönenden Abschluss des Babyreigens bildete am Donnerstag die Geburt von Zwillingen, die schließlich um 13.11 und 13.12 Uhr zur Welt kamen. Das Mädchen und der Junge werden zukünftig in Zahna-Elster zu Hause sein. Beim Geschlecht der insgesamt acht Kinder zeigte sich Mutter Natur ausgeglichen, denn es wurden vier Mädchen und vier Jungs geboren. Die Babys waren dabei zwischen 47 und 54 Zentimeter groß und wogen 2666 bis 3790 Gramm.

Auf die Frage, wie sich die Fachleute diesen ungewöhnlichen Geburtenrekord erklären, antwortet Chefärztin Zeidler: „Es ist eine zufällige Häufung. Alle Frauen waren um den errechneten Entbindungstermin“, so die Gynäkologin aus dem Herzberger Krankenhaus. „Solche Häufungen kommen hier bei uns in der Geburtshilfe etwa ein- bis zweimal im Jahr vor.“

eek h babyboom

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 11., 18. und 25. April im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Mai finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal in der Gaststätte „Alt Nauendorf“ beim 9. Südbrandenburger Wundtag, der am Wochenende in Finsterwalde stattfand. Einen erneuten Teilnehmerrekord mit 350 Weiterbildungsinteressierten stellten die Organisatoren aus dem Elbe-Elster Klinikum erfreut fest. Die Besucher kamen aus ganz Ostdeutschland sowie bis aus Bayern zu der in der Region einmaligen Fachtagung. Ergänzend zu den kurzweiligen und eindrucksvoll bebilderten Vorträgen der Fachexperten präsentierten 25 Aussteller Einblicke in die neuesten Produkte zur Wundversorgung.

Abwechslungsreiches Programm
„Unter dem Motto ‚Wunde verbindet‘ erläuterten die Referenten alles Wissenswerte rund um die entscheidende Diagnose einer Wunde und den richtigen Verband“, sagt Oberarzt Götz Ritter, Internist und Angiologe im Finsterwalder Krankenhaus, der auch in diesem Jahr gemeinsam mit Daniela Bock, Wundmanagerin am Elbe-Elster Klinikum, die fachliche Leitung und Vorbereitung des Wundtages übernahm. „Besonders die Vorträge unserer beiden namhaften Gastreferenten aus Leipzig und Stade begeisterten die Zuhörer und gehörten zu den Höhepunkten der Veranstaltung“, so das Fazit von Oberarzt Ritter. Damit meint er Elke Derichs, Leiterin des zentralen Wundmanagements am Krankenhaus St. Georg in Leipzig, und Bernd von Hallern von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung aus Stade bei Hamburg. Beide schilderten anhand eindrucksvoller Bilder ihre Erfahrungen aus dem Alltag und gaben so wertvolles Wissen zur Wundversorgung und -therapie an die Besucher weiter. Wie im Tatort-Krimi fühlte man sich beim Vortrag von Bernd von Hallern, der als Sherlock Wounds die Detektivarbeit in der Wundbehandlung vorstellte. Neben den Gastreferenten gaben auch die Wundexperten aus dem Elbe-Elster Klinikum Erläuterungen und Handlungsempfehlungen zur infizierten Wunde, zur Schmerztherapie bei  chronischen Wunden sowie zu Komplikationen und Nebenwirkungen. Abgerundet wurde das umfangreiche Programm mit podologischen Behandlungsmöglichkeiten beim Diabetischen Fußsyndrom.

Viel Lob von Besuchern und Ausstellern
Genau der Mix aus Auffrischung und Neuem ist es, der den Wundtag für Schwester Manuela von der Allgemeinarztpraxis Krink aus Finsterwalde zu etwas Besonderem macht. Sie ist zum zweiten Mal dabei und findet die Veranstaltung „lehrreich und unverzichtbar für alle“. „Der Erfahrungsschatz der Referenten lehrt einen zur Vorsicht im Umgang mit einzelnen Wunden“, so ihr Resümee. Als Wundtag-Neuling schätzt auch Ilona Tschischka von der Hauskrankenpflege Dietze in Uebigau die Möglichkeit der Auffrischung von einmal gelerntem Wissen. „Ich bin stolz darauf, hier für mich zu sehen, dass man so viel weiß, dennoch geht die Entwicklung in dem Bereich immer weiter und ich möchte mit meiner Teilnahme am Wundtag auf dem Laufenden bleiben und Neues dazu lernen“, sagt sie.

Als Aussteller vom ersten Wundtag an dabei ist Simone Noack von einem regionalen Anbieter für Medizintechnik. „Interessant, abwechslungsreich und lohnenswert“, so das Fazit der erfahrenen Fachfrau auch in diesem Jahr. „Mir haben besonders das Thema Schmerztherapie sowie die Erläuterungen zu verschiedenen Medikamenten gefallen“, erzählt Simone Noack. Ein besonderes Produkt im Gepäck hat Matthias Helbig von einem Spezialisten für die Larventherapie. „Für uns ist das Feedback aus der Praxis und das Gespräch mit den Anwendern sehr wichtig“, erläutert Helbig den Beweggrund als Aussteller mit dabei zu sein. Wo könnte ihm das besser gelingen als in Finsterwalde, wo die Larventherapie bereits Standard im Elbe-Elster Klinikum ist.

Am Ende des Wundtages wurden erneut zwei Programmpunkte angeboten, die den Teilnehmern die Erlangung der notwendigen jährlichen Fortbildungspunkte für ausgebildete Wundexperten nach den Standards der Initiative Chronischer Wunden e.V. (ICW) ermöglichten. „Im letzten Jahr wurde das sehr gut angenommen, so dass wir uns in diesem Jahr erneut für diese Verfahrensweise entschieden haben“, so Oberarzt Ritter. Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH und richtet sich sowohl an niedergelassene als auch klinisch tätige Ärzte sowie Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen.

Die beliebte Vortragsreihe „Samstagsklinik“ des Elbe-Elster Klinikums findet am 1. April erstmals auch im Krankenhaus Finsterwalde statt. Dipl.-Med. Antje Beeck, Chefärztin der Psychiatrie und Psychotherapie, referiert zum Thema „Stress, Burnout und Depressionen“. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses.

Interessierten Laien gibt Chefärztin Beeck Informationen zu seelischen Erkrankungen und zu den entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten. „In meinem Vortrag wird es darum gehen, wie man Anzeichen für eine seelische Erkrankung erkennt und diese erfolgreich in der Region behandeln lassen kann“, erläutert Antje Beeck.

Die Samstagsklinik soll zukünftig ähnlich wie in Elsterwerda mehrmals im Jahr auch in Finsterwalde angeboten werden. Mit der Vortragsreihe stellt das Elbe-Elster Klinikum ein besseres Verständnis für Krankheiten her und leistet so Aufklärungs- und Vorsorgearbeit. Außerdem werden die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum aufgezeigt.

Ab 3. April werden die beiden Gynäkologen Dr. med. Stephanie Zaussinger und Dipl.-Med. Günter Kranke ihre Patienten in den neuen Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Herzberg in der Schliebener Straße 89 begrüßen. Für den Umzug bleibt die Praxis Kranke in der Südpromenade 2 vom 29. bis 31. März geschlossen und die Praxis von Stephanie Zaussinger am 30. und 31. März. Neben den beiden Gynäkologen wird auch Dr. med. Birgit Kittel, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, ab April ihre Dienstags-Sprechstunde in Herzberg im neuen MVZ anbieten.

Die drei Ärzte des Medizinischen Versorgungszentrums in der Schliebener Straße 89 sind ab 3. April unter der Telefonnummer 03535 6283 erreichbar.

Sprechzeiten von Dipl.-Med. Günter Kranke:
Mo - Fr    7.30 bis 12 Uhr,
Mo 13 bis 17 Uhr,
Di und Do 14 bis 18 Uhr.

Sprechzeiten von Dr. med. Stephanie Zaussinger:
Mo 8 bis 16 Uhr,
Di 8 bis 18 Uhr,
Do 13 bis 19 Uhr,
Fr 7.30 bis 11.30 Uhr.

Sprechzeiten von Dr. med. Birgit Kittel:
Di 8 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.

Am 13. März stehen erfahrene Fachärzte der Gynäkologie des Elbe-Elster Klinikums von 15 bis 18 Uhr telefonisch für alle Fragen rund um die Harn- und Stuhlinkontinenz der Frau zur Verfügung. Betroffene haben so die Möglichkeit, Rat und Hilfe unkompliziert, schnell und diskret zu erhalten. Die Gespräche werden vertraulich behandelt, auf Wunsch auch anonym.

„Betroffene verschweigen häufig ihre Erkrankung und schränken sich somit in ihrer Lebensqualität ein“, sagt Chefärztin Dr. Kathrin Angelow. „Dabei sind sie nicht allein und es gibt heutzutage sehr gute Behandlungsmöglichkeiten“, ergänzt sie. In den Krankenhäusern in Finsterwalde und Herzberg werden regelmäßig Sprechstunden zur Inkontinenz angeboten, die pro Jahr von rund 600 Patientinnen genutzt werden. „Führen konservative Therapien wie Beckenbodengymnastik, Elektro¬stimulationstherapie oder lokale Hormonbehandlung nicht zum Erfolg, ist auch eine Operation möglich“, erläutert die Chefärztin. Pro Jahr werden im Elbe-Elster Klinikum über 100 Inkontinenz-Operationen durchgeführt.

In Deutschland ist jede zehnte Frau von Inkontinenz betroffen, der Anteil der älteren Frauen liegt bei über 15 Prozent. Durch die Zunahme des Durchschnittsalters der Bevölkerung ist auch eine Zunahme der harn- und stuhlinkontinenten Menschen zu beobachten. Frauen leiden generell häufiger unter einer Harninkontinenz als Männer. Dafür sind Schwangerschaft, Geburt und die Anatomie des Beckenbodens der Frau verantwortlich.

Bei der Telefonsprechstunde am 13. März beantworten Chefärztin Dr. Kathrin Angelow, Oberarzt Dr. Sixten Stoppe und Oberärztin Zainab Moualla gern die Fragen der Anrufer. Die Experten der Urogynäkologie sind an diesem Tag unter der Telefonnummer 03535 491-0 erreichbar.

Auf dem nunmehr 9. Südbrandenburger Wundtag werden auch in diesem Jahr zahlreiche Experten aktuelle Erkenntnisse in der Wundversorgung und -therapie präsentieren. Der Fachtag findet am 18. März von 8 bis 17 Uhr in der Gaststätte „Alt Nauendorf“ in Finsterwalde statt. Als jährliches Highlight im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH wurde unter dem Motto „Wunde verbindet“ ein umfangreiches und praxisorientiertes Programm erstellt.  

Im Mittelpunkt der Fachvorträge stehen Erläuterungen und Handlungsempfehlungen der Spezialisten des Elbe-Elster Klinikums zur infizierten Wunde, zur Schmerztherapie bei  chronischen Wunden sowie zu Komplikationen und Nebenwirkungen. Podologische Behandlungsmöglichkeiten beim Diabetischen Fußsyndrom und die neuesten Wundprodukte werden genauso betrachtet wie die kurzweiligen und anschaulichen Fallbeispiele und Erfahrungsberichte der Experten. Als namhafter Gastreferent konnte unter anderem Bernd von Hallern von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung aus Stade gewonnen werden, der das Thema „Sherlock Wounds - Detektivarbeit in der Wundbehandlung“ vorstellen wird.

Ergänzend zu den Fachvorträgen präsentieren verschiedene Unternehmen bei einer Industrieausstellung ihre Angebote. Der Südbrandenburger Wundtag wird außerdem durch zahlreiche Sponsoren unterstützt. Die Fachtagung richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Elbe-Elster Klinikum bittet Interessenten, sich bis zum 1. März bei Angela Tondera unter der Telefonnummer 03531 503-333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden.

Eine detaillierte Übersicht zum Ablauf des Wundtages ist im Programm zu finden.

Der in Herzberg ansässige Gynäkologe Dipl.-Med. Günter Kranke freut sich bereits jetzt, ab April seine Patienten in den neuen Räumlichkeiten des zukünftigen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Herzberg begrüßen zu können. Dieser Tage machte er sich ein Bild vom Baufortschritt vor Ort in der ehemaligen Stadtbibliothek. „Ich bin schon sehr gespannt, wie es aussehen wird, wenn die Bauarbeiten beendet sind“, sagt Günter Kranke. Auch die Gynäkologin Dr. med. Stephanie Zaussinger, die ebenfalls mit ihrer Praxis ins neue MVZ Herzberg einziehen wird, nahm schon einmal die Räume in Augenschein. „Es herrscht Hochbetrieb auf der Baustelle, so dass wir ab April pünktlich unsere Praxen eröffnen können“, sagt sie. Neben den beiden Gynäkologen wird auch Dr. med. Birgit Kittel, Fächärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, ihre Dienstags-Sprechstunde in Herzberg im neuen MVZ anbieten.

Die Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue, der das Gebäude in der Herzberger Innenstadt gehört, baut derzeit das Eckhaus in der Schliebener-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße zum Medizinischen Versorgungszentrum des Elbe-Elster Klinikums um. „Zukünftig werden hier mehrere Arztpraxen die ambulante medizinische Versorgung vor Ort unterstützen“, so der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums Michael Neugebauer.

Foto (Elbe-Elster Klinikum GmbH/ I. Aufgebauer): Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer und die beiden Gynäkologen Dr. med. Stephanie Zaussinger sowie Dipl.-Med. Günter Kranke (v.l.) auf der Baustelle des zukünftigen MVZ in Herzberg.

MVZ Herzberg

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 07., 14. und 21. März jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 25. und 26. März jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im April findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 1. März um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 3. Mai statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Für Patienten mit einem Hämorrhoidenleiden steht jetzt im Elbe-Elster Klinikum eine sanftere Operationsmethode zur Verfügung. Der Trend zu weniger belastenden Eingriffen in allen Bereichen der Medizin ist ungebrochen. Aus diesem Grund werden verstärkt minimal-invasive Behandlungsmethoden, bei denen besonders organschonend und ohne offene Wunden vorgegangen wird, angewendet. Das Behandlungsspektrum von Hämorrhoiden in Herzberg wurde nun auch durch eine weniger invasive Operationsmethode komplettiert. „Der Vorteil für die Patienten ist dabei groß: Die Patienten haben weniger Schmerzen, da nicht mehr geschnitten wird, der Eingriff dauert nur etwa 30 Minuten und es ist in der Regel nur ein Krankenhausaufenthalt von einem Tag nötig“, erläutert Chefarzt Privatdozent Dr. Roland Zippel.

Das Hämorrhoidenleiden gilt als eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt und gehört bis heute zu den gesellschaftlichen Tabuthemen. „Meist wird erst ein Arzt aufgesucht, wenn die Beschwerden für den Patienten nicht mehr akzeptabel sind“, weiß der erfahrene Fachmann zu berichten. „Zu groß war bisher die Angst vor einem operativen Eingriff, der mit Schmerzen und einem langen Genesungsverlauf sowie Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit verbunden war“, so Chefarzt Zippel. „Mit der neuen minimal-invasiven Behandlungsmethode wollen wir unseren Patienten genau diese Ängste nehmen und ihnen ihre gewohnte Lebensqualität schnell zurückgeben“, macht Dr. Zippel den Betroffenen Mut.

Je nach Stadium der Hämorrhoidenerkrankung werden in Herzberg verschiedene Behandlungsvarianten angewendet. Bei weniger ausgeprägten Befunden steht nach wie vor die Gummibandligatur im Vordergrund, die ambulant und ohne Narkose die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Bei ausgeprägten Befunden oder Therapieversagen sind operative Methoden notwendig. Bei der neuen OP-Methode werden die Blutgefäße gezielt unterbunden und gleichzeitig die vorgefallenen Hämorrhoidalknoten in den Mastdarm zurückverlagert. Dies ist schmerzarm und weist eine hohe Erfolgsquote auf. Deshalb kommen die Klammernahttechnik und die klassischen Operationsmethoden nur noch sehr selten zur Anwendung.

Spezielle Sprechstunden für Patienten mit Hämorrhoidalleiden und anderen Erkrankungen des Mastdarmes werden sowohl in der Abteilung für Innere Medizin durch Prof. Roland Reinehr und in der Abteilung für Chirurgie durch Privatdozenten Dr. Roland Zippel angeboten. Neben Prof. Reinehr, der schon seit vier Jahren in Herzberg sehr erfolgreich tätig ist, wechselte PD Dr. Roland Zippel im Herbst des vergangenen Jahres vom Elblandklinikum Riesa ins Elbe-Elster Klinikum nach Herzberg. Er bringt einen reichhaltigen Erfahrungsschatz auf den Gebieten der minimal-invasiven Chirurgie und speziellen Tumor- sowie Gefäßchirurgie mit.

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 14., 21. und 28. Februar im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im März finden die Pflegekurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

„Achtung, Zwillinge!“ hieß es in jüngst im Herzberger Krankenhaus. Das Elbe-Elster Klinikum hatte nach der Premiere im letzten Jahr zum zweiten Zwillingstreffen eingeladen. Nach ungewöhnlichen 12 Zwillingsgeburten im Jahr 2015 entstand die Idee, den Familien eine Möglichkeit zum Kennenlernen und für den Erfahrungsaustausch untereinander zu bieten. Das Treffen stieß im vergangenen Jahr auf sehr positive Resonanz, so dass nun auf ein Wiedersehen nach Herzberg eingeladen wurde.

„Mit acht Zwillingsgeburten liegt das Jahr 2016 immer noch über dem durchschnittlichen Wert von fünf Zwillingsgeburten im Jahr“, freut sich Chefärztin Dr. Kathrin Angelow über das zahlreiche doppelte Kinderglück im Herzberger Kreißsaal. Eine Besonderheit bei den Zwillingsgeburten sind eineiige Zwillinge, also Zwillinge, die aus einer befruchteten Eizelle entstehen, die sich später teilt. Diese Kinder verfügen über die gleichen Erbanlagen, sehen daher identisch aus und haben dadurch natürlich das gleiche Geschlecht. „Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Zwillingen um eineiige Zwillinge handelt, liegt bei 20 bis 30 Prozent“, erläutert die Chefärztin.

Dass sich eineiige Zwillinge zum Verwechseln ähnlich sehen, bewiesen Linus und Lucas sowie Mayla und Megan beim Treffen in Herzberg. Linus und Lucas wurden bereits am 5. April 2015 geboren und flitzten schon flink zwischen dem Spielzeug hin und her. Sie waren nur anhand ihrer Namensschilder zu unterscheiden. Mutti Victoria Herzog aus Herzberg hatte sich liebevoll um die Organisation des Spiele- und Kennenlern-Nachmittages gekümmert und Rutsche, Bällebad, Bausteine und noch einiges mehr aus dem heimischen Kinderzimmer mitgebracht.

Die beiden eineiigen Mädchen Mayla und Megan, die am 6. Mai 2016 geboren wurden, sind ebenfalls nicht auf den ersten Blick zu unterscheiden. „Dass man Zwillinge bekommt, trifft immer nur die anderen, aber nicht einen selbst“, so dachte Mutti Elke Röhnert bis zu ihrer eigenen Zwillings-Schwangerschaft. „Natürlich ändert sich der Alltag mit Zwillingen gravierend, aber zu sehen, wie zwei Babys gleichzeitig groß werden, ist noch einmal ein ganz besonderes Wunder“, erzählt die nun dreifache Mutter aus Doberlug-Kirchhain. Der dreijährige Sohn von Elke und Mathias Röhnert ist besonders stolz auf seine beiden kleinen Schwestern.

Wie schnell man eine Großfamilie wird und damit Wohnraum sowie Auto nicht mehr genügend Platz bieten, erfuhren auch Sybille Kriebisch und Sven Thinius aus Ahlsdorf. „Eigentlich war nur ein gemeinsames Kind geplant, da ich bereits zwei Töchter habe“, erzählt Sybille Kriebisch. Doch dann erblickten die Zwillinge Richard und Charlotte am 1. August 2016 das Licht der Welt und es entstand eine Patchwork-Familie, bei der auch die Großeltern mit im Haus leben. „Wir sind in den neuen Alltag reingewachsen, bei dem Richard Papas Unterstützung im Frauenhaushalt ist“, erzählt der stolze Papa mit einem Augenzwinkern.

Den Trubel und das Kennenlernen der anderen Zwillinge verschlafen haben die Jüngsten in der Runde – Eddy und Mieke aus Doberlug-Kirchhain. Sie kamen an 6. Oktober zur Welt und fühlten sich in den Armen von Mama Sabine und Papa Julian Haake sichtlich wohl. Auf die Frage, wie sich das Leben des jungen Paares mit den Zwillingen geändert hat, sagt Mutti Sabine Haake: „Man kommt ganz schnell weg vom Perfektionismus, sieht vieles gelassener und lernt, vier Schritte vorauszudenken.“

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, betont Chefärztin Angelow. Deshalb ist es für sie und Chef-Hebamme Veronika Jeschke auch eine besondere Freude zu sehen, was aus ihren kleinen Schützlingen geworden ist.

MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova verstärkt seit Jahresbeginn das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums in Falkenberg. In der vergangenen Woche wurde die 40-Jährige von Klinikum- Geschäftsführer Michael Neugebauer und Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick begrüßt.

Gabriela Jurcic-Vaclavikova stammt aus der Slowakei und lebt seit über zehn Jahren in Deutschland. Nachdem sie es wegen der Facharztausbildung im Jahre 2009 von Herzberg nach Bayern zog, ist sie nun wieder mit ihrem Mann und den zwei Kindern in den Elbe-Elster Kreis zurückgekehrt. „Nach der jahrelangen Tätigkeit in der Notaufnahme und auf der Intensivstation freue ich mich nun sehr auf die neue Herausforderung im MVZ“, sagt die Fachärztin für Innere Medizin.

Ab Februar wird zusätzlich auch Dr. Gunther Haase im MVZ Falkenberg tätig sein. Die Veränderungen bei den Ärzten im MVZ waren notwendig geworden, weil die beiden bisherigen Ärztinnen im MVZ, Dr. Gabriele Grieger und Dr. Evelyn Große, im vergangenen Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand gingen.

Das MVZ in Falkenberg befindet sich in der Karl-Marx-Straße 1 und ist unter der Telefonnummer 035365 386648 zu erreichen.

Sprechzeiten:

Hausärztliche Patienten
MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova
Fachärztin für Innere Medizin/Hausärztin
Montag 8 - 12 Uhr
Dienstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr

 
ab 01.02.17:
Dr. Gunther Haase
Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Montag 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Donnerstag 8 - 12 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr
 
Neurologische und psychiatrische Patienten
 
Dipl.-Med. Carola Laube
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
Montag 9 - 12 und 14 - 16 Uhr
Dienstag 9 - 12 und 16 - 19 Uhr
Mittwoch 9 - 12 Uhr
Donnerstag 9 - 12 und 14 - 17 Uhr

Nachdem im vergangenen Jahr das erste Baby bis zum 2. Januar 2016 auf sich warten ließ, erblickten dieses Mal im Herzberger Kreißsaal gleich drei Kinder am Neujahrstag das Licht der Welt. Zunächst wurde in den Morgenstunden die kleine Lina geboren. Mittags um 12.10 Uhr folgte dann der einzige Junge in der Runde: Mikilauda Slotta. Beim ersten Maßnehmen wog er 3390 Gramm bei einer Größe von 52 Zentimetern. Schließlich wurde am Nachmittag um 15.47 Uhr noch das erste Kind von Samah Brais und Dr. Saleh Dabbagh geboren. Das kleine Mädchen bekommt 3370 Gramm und eine Länge von 50 Zentimetern in ihr Stammbuch eingetragen. Beim Namen für ihre Tochter brauchten die Eltern noch etwas Bedenkzeit und werden sich in den nächsten Tagen entscheiden. Samah Brais ist selbst Assistenzärztin in der Herzberger Gynäkologie und Geburtshilfe und stammt aus Aleppo in Syrien.

Rückblickend auf das Jahr 2016 ist im Elbe-Elster Klinikum ein weiterer positiver Geburtentrend zu erkennen. Die Zahl der Kinder, die in der Herzberger Geburtshilfe das Licht der Welt erblickten, ist mit 540 Babys im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Unter den 532 Geburten wurden acht Zwillingsgeburten gezählt. Nach dem Rekord im letzten Jahr mit zwölf Zwillingsgeburten liegt diese Anzahl immer noch über dem Durchschnitt von fünf Zwillingsgeburten pro Jahr in Herzberg. Die Nase vorn hatte im zurückliegenden Jahr erneut das männliche Geschlecht: 278 Jungen standen 254 Mädchen gegenüber.

Geburtenstärkster Monat im Jahr 2016 war auch wie schon im Vorjahr der September mit 65 Geburten. Während die Zahl der Mütter mit dem ersten und dritten Kind in etwa konstant blieb, war ein leichter Zuwachs bei den Müttern mit zwei Kindern zu verzeichnen. Die Kaiserschnittrate ist im vergangenen Jahr leicht um zwei auf rund 21 Prozent gestiegen, liegt aber dennoch deutlich unter dem brandenburgischen und deutschen Durchschnitt. Zum Einzugsgebiet der Herzberger Geburtshilfe gehören neben dem Landkreis Elbe-Elster auch die Randgebiete angrenzender Landkreise wie beispielsweise Jessen und Dahme. Zudem ist weiterhin der Trend zu erkennen, dass Frauen extra ins Elbe-Elster Klinikum nach Herzberg kommen, um ihren Nachwuchs in der ehemaligen Heimat zu entbinden, so zum Beispiel aus Berlin, Leipzig oder Potsdam.

Bei der Namenswahl hatten im letzten Jahr Mia und Leo die Nase vorn. Weitere häufige Vornamen waren bei den Mädchen Marie, Martha, Pia, Lia, Lea, Lotte/Lotta, Emilia, Sophie/Sophia und bei den Jungen Leon, Theo, Theodor, Max, Maximilian, Anton, Edgar/Eddy sowie Henry/Henrik.

Zu den eher selteneren Mädchennamen gehörten Smilla, Elina, Luna, Peppina, Fenja, Freda, Kayla, Rosalie, Summer und Hailey. Unter den seltener vergebenen Namen für Jungen waren Kurt, Franz Adam, Leopold, Jaromir, Tamme, Logan, Taavi, Jukka, Railey und Eyveno.

Wer mehr über die Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum erfahren möchte, kann sich jederzeit unter www.elbe-elster-klinikum.de informieren oder einen der regelmäßig angebotenen Informationsabende besuchen.

Am 24. Dezember wird bei Familie Kiefer zukünftig nicht nur Weihnachten, sondern auch Geburtstag gefeiert, denn um 10.11 Uhr erblickte der kleine Railey Klaus-Rüdiger das Licht der Welt. Es ist das zweite Kind von Stefanie und Norman Kiefer aus Großrössen. Railey brachte ein Geburtsgewicht von 4120 Gramm bei einer Länge von 54 Zentimetern auf die Waage. Dass Railey ein kleiner Weihnachtsengel werden könnte, deutete sich bei Stefanie Kiefer schon fast an, denn sie hatte am 23. Dezember Entbindungstermin.

Ganz anders war es hingegen bei Ilka und Andy Schütze aus Jessen. Mit dem errechneten Entbindungstermin vom 17. Dezember wollte die dann sechsköpfige Familie eigentlich Weihnachten gemeinsam zu Hause feiern. Doch der vierte Nachwuchs des Paares ließ etwas auf sich warten und erblickte schließlich am 1. Weihnachtsfeiertag um 16.28 Uhr das Licht der Welt. Der kleine Ole wog bei seiner Geburt 3470 Gramm und war 52 Zentimeter groß.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich auch im neuen Jahr direkt vor Ort im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Der erste Informationsabend findet am 4. Januar um 19 Uhr statt. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Der zweite Infoabend-Termin 2017 ist am 1. März. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der letzte PfiFf-Kurs in diesem Jahr im Elbe-Elster Klinikum findet am 06., 13. und 20. Dezember in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die drohende Lücke in der ärztlichen Versorgung auf dem Lande kam in Lauchhammers Ortsteil Grünewalde gar nicht erst auf und das obwohl dort Ende September eine Arztpraxis schloss. „Der sehr positiven Initiative des Elbe-Elster Klinikums ist es zu verdanken, dass bereits Mitte Oktober eine neue Hausarztpraxis in Grünewalde eröffnen konnte“, erklärt Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz. Den neuen Hausarzt und Internisten Tihamér Pap begrüßten am Donnerstag (10.11.) in Grünewalde EEK-Geschäftsführer Michael Neugebauer, Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz sowie Ortsbürgermeister Reinhard Lanzke. „Wir machen alles, was möglich ist und noch ein bisschen dazu“, mit diesen Worten und einem Lächeln empfing der Arzt mit den ungarischen Wurzeln seine Gäste und sicherte eine mindestens zehnjährige ärztliche Versorgung in Grünewalde zu, wobei er das Nachwuchsthema bereits fest im Blick hat.

Die Freude über die schnelle Eröffnung der neuen Praxis ist jedoch nicht nur auf Seiten der Stadt Lauchhammer groß, sondern auch bei Michael Neugebauer, Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums: „Wir sehen die wohnortnahe ambulante Versorgung nicht als zweitrangig an, sondern als mindestens genauso wichtig wie die medizinische Versorgung in unseren Krankenhäusern.“ Dass die neue Praxis nahezu nahtlos möglich war, sei dem Engagement aller Beteiligten geschuldet, insbesondere jedoch dem schnellen Handeln der Kassenärztlichen Vereinigung mit der Sachgebietsleiterin Niederlassungsberatung, Karin Rettkowski, so der Geschäftsführer weiter. Die Hausarztpraxis in Grünewalde ist die erste Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elsterwerda im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es außerdem in Elsterwerda, Falkenberg, Finsterwalde, Großthiemig, Herzberg, Massen und Sallgast.

Dass es mit riesigen Schritten wie bei der Eröffnung der Hausarztpraxis nun auch mit den geplanten neuen Praxisräumen im zukünftigen Ortsteilzentrum vorangeht, hofft Ortsbürgermeister Reinhard Lanzke. „Mit der dankenswerterweise zügig erteilten Baugenehmigung liegen wir sehr gut im Zeitplan. Die notwendigen Ausschreibungen und ein schneller Baustart haben oberste Priorität“, erklärt Bürgermeister Roland Pohlenz. Bereits in wenigen Monaten soll der Umzug der Hausarztpraxis in das neue Ortsteilzentrum in der ehemaligen Europaschule erfolgen und die Übergangslösung in der Maasbergstraße Geschichte sein.

MVZ Elsterwerda – Zweigpraxis Grünewalde

Maasbergstraße 24

01979 Lauchhammer

OT Grünewalde

Tel. 03574 3801

Sprechzeiten:

Montag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr

Gemeinsam haben die Radiologie unter Leitung von Chefärztin Tabea Krönert und die chirurgische Abteilung unter Leitung von Chefarzt Privat-Dozent Dr. Roland Zippel des Elbe-Elster Klinikums in Herzberg ein besonders schonendes Verfahren zur Darstellung von Schlagadern eingeführt. Mit der CO2-Angiographie verfügt das Krankhaus Herzberg jetzt über ein neues diagnostisches Verfahren, mit dem Gefäße ohne die sonst notwendigen jodhaltigen Kontrastmittel geröntgt werden können. Statt eines jodhaltigen Kontrastmittels lässt eingebrachtes Kohlendioxid-Gas die Blutgefäße bei  Röntgenaufnahmen sichtbar werden. „Von der neuen Untersuchungsmethode profitieren vor allem Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, mit einer Allergie gegenüber jodhaltigen Kontrastmitteln oder mit einer Schilddrüsenüberfunktion, denn die CO2-Angiographie ist hier problemlos einsetzbar, was beim herkömmlichen Verfahren nicht der Fall ist“, erläutert PD Dr. Roland Zippel.

Die CO2-Angiographie kann sowohl in der Diagnostik ausschließlich zur Darstellung der Gefäße, als auch bei therapeutischen Maßnahmen angewendet werden. Neben einer routinemäßigen Anwendung in der Röntgenabteilung für stationäre und insbesondere auch ambulante Patienten ist der Einsatz im Operationssaal vorgesehen. Im Rahmen von Kombinationseingriffen, bestehend aus klassischer gefäßchirurgischer Operation und endovaskulärer Verfahren, können die Vorteile beider Methoden gezielt eingesetzt und kombiniert werden. Außerdem ist eine Qualitätskontrolle möglich, so dass sich der Patientenkomfort und die Patientensicherheit deutlich erhöhen. Damit ist ein weiterer Schritt hin zu einem modernen gefäßmedizinischen Zentrum getan.

„Für das Elbe-Elster Klinikum und die gesamte Region ist die CO2-Angiographie ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, da die Methode bisher nur in großen Häusern der Maximalversorgung wie Leipzig und Dresden angeboten wird“, freut sich Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer. „Damit betonten wir weiter unseren Anspruch an eine gehobene medizinische Grundversorgung“, sagt er.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 15., 22. und 29. November, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 26. und 27. November, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Dezember findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Er ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich beim letzten Informationsabend in diesem Jahr am 2. November um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die allgemeinmedizinische Praxis von Dr. med. Astrid Kubutat in Massen gehört seit Anfang Oktober zur Elbe-Elster MVZ GmbH. Für die Patienten der Praxis ändert sich nichts – das Team um Astrid Kubutat bleibt gleich, ebenso die Räumlichkeiten in Massen.

„Es war der Wunsch von Frau Dr. Kubutat, ihre Praxis dem MVZ anzugliedern. Dem sind wir gern nachgekommen und freuen uns, den Patienten weiterhin die hervorragende ärztliche Betreuung anbieten zu können“, so der Geschäftsführer der Elbe-Elster MVZ GmbH Michael Neugebauer.

Die Praxis von Dr. Kubutat ist wie bisher in der Finsterwalder Str. 20 in Massen zu finden und unter der Telefonnummer 03531 709603 zu erreichen.

Sprechzeiten von Dr. med. Kubutat:
Mo8 – 12 und 15 – 17 Uhr
Di   8 – 12 Uhr
Mi  nach Vereinbarung
Do8 – 12 und 16 – 18 Uhr
Fr   8 – 12 Uhr

Der Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses ist immer spannend: Nicht nur wegen der Medizintechnik, die dabei entdeckt werden kann, sondern auch wegen des direkten Kontakts zu den Menschen, die dort rund um die Uhr für die Patienten da sind. Am 15. Oktober ist es wieder soweit, von 12 bis 14 Uhr öffnen sich die Türen des Krankenhauses Elsterwerda für Neugierige. Besucher können beispielsweise endoskopische Schauvorführungen erleben, Operationstechniken kennen lernen und sich über die diagnostischen Möglichkeiten informieren, die das EKG bietet. Die Anästhesie- und Intensivmedizin wird ihre Medizintechnik präsentieren und moderne Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie sowie der postoperativen Schmerztherapie vorstellen. Dass die Händedesinfektion einen schnellen und unkomplizierten Schutz bietet, erfahren die Besucher genauso wie allgemeine Informationen rund um das Klinikum. Die Cafeteria des Krankenhauses sorgt mit ihren Speisen für die kulinarische Versorgung der Krankenhausgäste.

Vor dem Tag der offenen Tür gibt es am selben Tag die Samstags-Klinik. Im Rahmen der beliebten Vortragsreihe referiert Chefarzt Frank Hoffmann ab 10 Uhr im Stadthaus Elsterwerda mit dem modernen Gelenkersatz fürs Knie. Viele Menschen scheuen sich vor einem künstlichen Kniegelenk und der entsprechenden Operation. Dabei zählt die Möglichkeit, verschlissene, schmerzhafte Gelenkflächen zu ersetzen und so das Kniegelenk wieder dauerhaft schmerzfrei und gut belastungsfähig zu machen, zu den wirklichen großen Fortschritten in der Medizin. Dank technischer Weiterentwicklungen und umfangreicher operativer Erfahrungen in Elsterwerda erfahren die Patienten in aller Regel nach der Operation ein verändertes, positives Lebensgefühl.

Robert Wlodarczyk hat seine Arztpraxis in Lauchhammers Ortsteil Grünewalde Ende September geschlossen. Erneut droht eine Lücke in der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum zu entstehen. Doch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums aus dem Nachbarlandkreis hilft weiter und plant, Mitte Oktober eine Arztpraxis an gewohnter Stelle in Grünewalde zu eröffnen. Damit ist die erste Zweigpraxis des MVZ Elsterwerda im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Vorbereitung. MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es bisher in Elsterwerda, Falkenberg, Großthiemig, Herzberg, Sallgast und Finsterwalde.

Der Internist und Hausarzt Tihamér Pap hat sich bereit erklärt, die MVZ-Praxis in Grünewalde zu übernehmen. „Bedauerlicherweise wird Tihamér Pap somit im MVZ Elsterwerda wegfallen. Wir sind jedoch sehr froh darüber, dass wir den Patienten eine unkomplizierte und schnelle Lösung anbieten können. Izabela Brych-Nowak vom MVZ Elsterwerda und der niedergelassene Arzt Dr. Frank Gogolin werden sie übernehmen und weiterbetreuen“, freut sich Michael Neugebauer, Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Dass die MVZ-Praxis in Grünewalde unmittelbar nach der Schließung der bisherigen Praxis eröffnen kann, sei auch der unkomplizierten Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg zu verdanken. „Das schnelle Handeln der Kassenärztlichen Vereinigung und hier insbesondere der Sachgebietsleiterin Niederlassungsberatung, Karin Rettkowski, hat uns sehr weitergeholfen und kurzfristig reagieren lassen“, bedankt sich Michael Neugebauer bei der KV Brandenburg.

„Uns liegt die wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung genauso am Herzen wie die stationäre. Deshalb unterstützen wir, wo wir können“, erklärt der Geschäftsführer weiter. In diesem Zusammenhang weist er auch darauf hin, dass die Sprechzeiten der MVZ-Praxis von Dr. Mona Kokot in Großthiemig um sechs Stunden in der Woche erhöht werden. „Wir haben den Bedarf gesehen und unkompliziert reagiert“, betont er. Außerdem erhält die Praxis von Dr. Kokot demnächst ein neues Ultraschallgerät. „Wir ermöglichen unseren Patienten somit eine noch modernere Diagnostik“, sagt Michael Neugebauer abschließend.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 11., 18. und 25. Oktober in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im November finden die kostenlosen PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt. Sie können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Der Leber-Liga e.V., ein unabhängiger Verein zur Förderung und Unterstützung chronisch Lebererkrankter, zählt auch 2016 in seiner neuesten Aktualisierung das Elbe-Elster Klinikum Herzberg wieder zu den für Lebererkrankte besonders geeigneten Krankenhäusern. Die Liste umfasst deutschlandweit 30 Krankenhäuser, 13 davon sind Universitätsklinika wie die Charité in Berlin oder das Universitätsklinikum Freiburg. Dr. Helmut Blum, langjähriger Vorsitzender der Leber-Liga und Träger des Bundesverdienstkreuzes, besuchte am 12. September Professor Dr. Roland Reinehr im Krankenhaus Herzberg und überzeugte sich vor Ort von den ausgezeichneten Bedingungen.

Hintergrund:

In Deutschland leiden schätzungsweise mehr als eine Million Menschen an einer Lebererkrankung, viele davon an einer chronischen Leberzirrhose. Ziel und Aufgabe der Leber-Liga ist es, durch Aufklärung über neueste medizinische Erkenntnisse und modernste Möglichkeiten der Behandlung ihre Mitglieder und andere interessierte Personen zu informieren. Im Rahmen dieser Aufgabe fördert die Leber-Liga die Kenntnis diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen auch durch Vermittlung an entsprechend besonders spezialisierte Zentren. Daneben erstellt die Vereinigung jährliche Informationsschriften, fördert Forschungsprojekte und veranstaltet in Zusammenarbeit mit Fachkliniken Arzt-Patienten-Seminare und ärztliche Weiterbildungsveranstaltungen, die auch schon am Klinikum Herzberg stattgefunden haben.

Am 12. September bietet das Elbe-Elster Klinikum von 17 bis 19 Uhr eine Telefonsprechstunde für alle Fragen rund um die Harn- und Stuhlinkontinenz an. Am Telefon werden Chefärztin Dr. Kathrin Angelow, Oberarzt Dr. Sixten Stoppe und Oberärztin Zainab Moualla die Gespräche vertraulich entgegennehmen und Fragen beantworten.

Die Experten der Urogynäkologie sind unter der Telefonnummer 03535 491-0 erreichbar.

Bereits im Vorfeld erläutert Oberarzt Dr. Sixten Stoppe im Interview einige wichtige Fragen:

Was ist eine Harn- bzw. Stuhlinkontinenz?

Dr. Stoppe: Darunter versteht man den Verlust der Fähigkeit, den Urin bzw. Stuhl zu speichern und selbst den Ort und Zeitpunkt der Entleerung zu bestimmen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Zunächst lässt sich aus der Schilderung des Problems durch die Patientin schon sehr viel schlussfolgern. Wenn allerdings noch Fragen offen bleiben, ist eine urodynamische Untersuchung notwendig, die wir in Herzberg und Finsterwalde anbieten.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Muss zwangsläufig operiert werden?

An erster Stelle der Behandlung der Harn- und Stuhlinkontinenz steht die konservative Therapie. Das sind die Beckenbodengymnastik, die Elektro­stimulationstherapie und die lokale Hormonbehandlung. Erst dann wird eine Operation in Betracht gezogen.

Was sind die Ursachen für eine Harninkontinenz? Wie kann man ihr vorbeugen?

Ursachen sind Schwangerschaft, Adipositas, schweres Heben und Tragen, chronischer Husten oder Bindegewebsschwäche. Einer Harninkontinenz lässt sich durch regelmäßige Bewegung, insbesondere durch Beckenbodengymnastik, mit gesunder Ernährung und mindestens 1,5 Liter Trinken am Tag vorbeugen. Vermeiden sollte man außerdem Übergewicht sowie schweres Heben und Tragen.

Was sind Ursachen für eine Stuhlinkontinenz?

Die Ursachen sind oft vielfältig. Oft sind neben nervlichen Ursachen Störungen der Verschlussmuskulatur mit chronischer Medikamenteneinnahme verantwortlich.

Was versteht man unter einer Senkung?

Unter der Senkung bzw. dem Vorfall der Gebärmutter, der Blase oder des Darmes versteht man die Lageveränderung dieser Organe. Ist der Halteapparat und die Beckenboden­muskulatur geschwächt, senkt sich das Organ nach unten und kann auch sozusagen vorfallen.

Wie behandelt man eine Senkung?

Auch hier ist der konservative Therapieversuch die erste Wahl. Wichtig ist vor allem die konsequente Durchführung des Beckenbodentrainings, um die Muskulatur zu stärken. So lässt sich auch am ehesten einer Senkung vorbeugen. Erst, wenn das Beckenbodentraining nicht erfolgreich ist, sind operative Rekonstruktionen ohne oder mit Netzeinlage notwendig.

Wohin wende ich mich bei Fragen oder Unsicherheiten?

Zunächst empfehle ich den Hausarzt oder Gynäkologen aufzusuchen. Diese Ärzte entscheiden, ob eine Vorstellung in unseren Spezialsprechstunden (Herzberg/Finsterwalde) zur weiteren Diagnostik der Harn-/Stuhlinkontinenz bzw. Senkung notwendig ist. Für die urodynamische Untersuchung zur Abklärung einer Harninkontinenz benötigen wir einen Überweisungsschein vom Gynäkologen.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 13., 20. und 27. September, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 17. und 18. September, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Oktober findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Er ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 7. September um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der letzte Infoabend in diesem Jahr findet am 2. November statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 09., 16. und 23. August in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im September finden die kostenlosen PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt. Sie können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Zum 1. Juli hat Dipl. Med. Kathrin Fleischer die gynäkologische Praxis von Dipl. Med. Ingrid Fritsche übernommen. Diese hatte die Praxis seit 1991 geführt. Nun freut sich die 60-jährige Gynäkologin auf ihren Ruhestand. „Mir war besonders wichtig, dass meine Patienten versorgt sind und dass es für mein Schwesternteam, mit dem ich seit 25 Jahren zusammengearbeitet habe, weiter geht“, sagt Ingrid Fritsche an ihrem letzten Arbeitstag. Und auch der Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH, Michael Neugebauer, zeigt sich zufrieden mit der Lösung: „Wir sind froh, dass wir mit Frau Fleischer eine kompetente und verlässliche Nachfolgerin für Frau Fritsche gewinnen konnten“, sagt er.

Gleichzeitig ist die Praxis in der August-Bebel-Straße 2 in Finsterwalde nun eine Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elsterwerda. „In dem wir die Praxis von Frau Fritsche dem MVZ Elsterwerda angegliedert haben, ist es uns gelungen, eine Nachfolgeregelung zu finden und die Praxis somit zu erhalten“, erläutert Michael Neugebauer und fügt an: „Für die Patienten bleibt alles wie es ist, für sie hat sich dadurch nichts geändert“.

Die 55-jährige Gynäkologin Kathrin Fleischer freut sich nach Stationen unter anderem im Finsterwalder und Herzberger Krankenhaus auf diese neue Herausforderung. „Die sehr gut vorbereitete Praxisübernahme und die beiden erfahrenen Schwestern Petra Schäffter und Ivonne Hecht erleichtern mir den Einstieg in den neuen Berufsalltag“, sagt sie.

MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es inzwischen in Elsterwerda, Falkenberg, Großthiemig, Herzberg, Sallgast und nunmehr auch in Finsterwalde. Damit wird eine wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung im Landkreis Elbe-Elster gewährleistet.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 12., 19. und 26. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 23. und 24. Juli, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im August findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 6. Juli um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 7. September statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Mit den Worten „wir stehen hier auf historisch-medizinischem Boden“ eröffnete jüngst der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums, Michael Neugebauer, die offizielle Einweihung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der Karl-Marx-Straße in Falkenberg. Denn neu ist das Thema Ärztehaus an diesem Standort nicht. Bis 1990 befand sich hier die ehemalige Poliklinik der Stadt. Lange Zeit hatte man sich im Falkenberger Rathaus gemeinsam mit dem Elbe-Elster Klinikum Gedanken um ein MVZ gemacht. Seit 1. April versorgen in den hellen und freundlichen Räumen nun die drei Ärztinnen Dr. Gabriele Grieger, Dr. Evelyn Große und Dipl. Med. Carola Laube ihre Patienten.

Die Idee, den Standort als MVZ wieder zu beleben, kam aus der Ärzteschaft selbst und wurde gern aufgegriffen. „Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung in Falkenberg weiter aufrecht zu erhalten“, so Michael Neugebauer. Das Gebäude sei optimal für mehrere Mediziner unter einem Dach geeignet. „Die drei Ärztinnen nutzen hier einen gemeinsamen Tresen, eine gemeinsame Aufnahme und einen gemeinsamen Wartebereich“, sagt Michael Neugebauer. Von ersten Gesprächen bis zur Eröffnung in diesem Jahr dauerte es zwei Jahre und zahlreiche Hürden, die zu überwinden waren. Umso erleichterter sind jetzt alle Beteiligten. „Ich bin richtig froh und glücklich, dass wir dieses MVZ zum Laufen gebracht haben“, freut sich der Falkenberger Bürgermeister Herold Quick bei der Einweihung.

In gut einem halben Jahr Bauzeit wurde das Gebäude völlig entkernt und das Dach sowie Fenster und Türen erneuert. Die Räume wurden tapeziert und gemalert, eine neue Heizungsanlage eingebaut und eine Fußbodenheizung installiert. Insgesamt investierte der ASB-Regionalverband Elbe-Elster als Eigentümer des Gebäudes etwa 250 000 Euro. Mit rund 200 000 Euro für die Inneneinrichtung und EDV-Installation beteiligte sich das Elbe-Elster Klinikum an den Baumaßnahmen.

Das MVZ in Falkenberg ist nach dem MVZ in Elsterwerda mit seinen Zweigpraxen in Großthiemig, Herzberg und Sallgast die zweite Einrichtung dieser Art unter dem Dach der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH.

Wie lassen sich ärztlicher Nachwuchs und Praxisinhaber, die vor der Frage der Nachfolge stehen, im Landkreis Elbe-Elster zusammenbringen? Um die adäquate ärztliche Versorgung und die entsprechende fachärztliche Ausbildung junger Menschen auch im ambulanten Bereich sicherzustellen, wurde das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung und Vorstellung der Netzwerkidee vor rund 30 Ärzten im Landkreis Elbe-Elster fand dieser Tage am Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda statt.

Im Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg kooperieren die Elbe-Elster Klinikum GmbH, das Ärztenetz Südbrandenburg GbR und die Elbe-Elster MVZ GmbH. Gemeinsames Anliegen ist es, die vorhandenen Angebote strukturiert zusammenzuführen und dem zukünftigen ärztlichen Nachwuchs sowie den Praxisinhabern einen Ansprechpartner zu bieten. Dr. Erhard Kiesel, Vorstandvorsitzender des Ärztenetzes Südbrandenburg, wies darauf hin, dass es keine vorgefertigten Lösungen in Bezug auf den ärztlichen Nachwuchs gibt. Viel wichtiger sei es, einen „eigenen Weg für die Region zu gehen.“ Dies soll nun mit dem neugegründeten Weiterbildungsnetzwerk erreicht werden.

Ziel des Weiterbildungsnetzwerkes ist es einerseits, möglichst viele erfahrene Ärzte für die Weiterbildungsbefugnis zu interessieren bzw. diejenigen, die bereits über diese Ausbildungserlaubnis verfügen, bei organisatorischen oder bürokratischen Fragen zu unterstützen. „Auf der anderen Seite sollen potentielle Ärzte in Weiterbildung von den Vorzügen der hausärztlichen Tätigkeit und der Attraktivität des Landkreises Elbe-Elster überzeugt werden“, erläutert Andrea Trunev, Geschäftsführerin der KV Consult- und Managementgesellschaft mbH, die das Netzwerkmanagement für das Ärztenetz Südbrandenburg übernommen hat.

„Die hausärztliche Versorgung im Landkreis Elbe-Elster ist auf einem sehr hohen Niveau“, beurteilt Professor Dr. Roland Reinehr, Ärztlicher Direktor der Elbe-Elster Klinikum GmbH, die Situation und gibt allen Beteiligten mit auf den Weg, „über die eigenen Stärken zu sprechen“. Denn davon habe der Landkreis viel zu bieten. Im Hinblick auf die Ausbildung junger Ärzte steht das Elbe-Elster Klinikum seit Anfang des Jahres als akademisches Lehrkrankenhaus zur Verfügung. Pro Jahr wird ein Studierender der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ vom Klinikum finanziell unterstützt. Aufgrund der guten Nachfrage werden im aktuellen Studienjahr sogar zwei Studierende gefördert. „Junge Menschen suchen Qualität und Engagement – beides finden sie hier in Elbe-Elster“, betont Professor Reinehr.

Darüber hinaus leistet auch der Landkreis Elbe-Elster seit mehreren Jahren seinen Beitrag, um die medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen und bietet eine Studienbeihilfe für Medizinstudenten an. „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel“, so der Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Dass nur eine gemeinsame Zusammenarbeit letztendlich zum Ziel führt, betonte auch Christiane Völkel von der Koordinierungsstelle für die Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Sie erläuterte Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und Vorteile eines Weiterbildungsnetzwerkes, von denen es bisher 12 in Brandenburg gibt. „Die Ärzte in Weiterbildung wollen ein möglichst breites Angebot in einer Region, um vor dem Hintergrund der Familienplanung nicht ständig umziehen zu müssen“, so ihre Einschätzung.

Welche Bemühungen es im Landkreis Elbe-Elster bereits gibt, um potentielle Rückkehrer von den Stärken der Region zu überzeugen, erläuterte Stephanie Auras den Teilnehmern der Veranstaltung am Beispiel ihrer Rückkehrerinitiative Comeback Elbe-Elster. Besonders über die Plattform Facebook wird sehr erfolgreich überregional die Werbetrommel für Elbe-Elster gerührt. „Wir verstehen uns als Lotse und versuchen die Informationslücken mit unseren Partnern zu schließen“, erklärt Stephanie Auras. Gegenwärtig wird an dem Aufbau einer Willkommensagentur gearbeitet, um den Informationssuchenden eine feste Anlaufstelle zu bieten. Die Anschubfinanzierung dafür steht, nach einer längerfristigen Finanzierung wird allerdings noch gesucht.

Mit einem Erfahrungsbericht aus der eigenen Praxis rundete Dipl.-Med. Cornelia Schlahsa, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Bad Liebenwerda, die Auftaktveranstaltung zum Weiterbildungsnetzwerk ab. Sie motivierte ihre Kollegen die Weiterbildung in der eigenen Praxis „einfach mal auszuprobieren“. In den kommenden Wochen wird das Konzept für das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg detailliert festgelegt sowie Praxen zur Kooperation als Weiterbildungsstätte angesprochen. Anfang 2017 soll das Weiterbildungsnetzwerk schließlich endgültig in der Praxis starten und die Facharztausbildung in Elbe-Elster koordinieren.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 07., 14. und 21. Juni in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Juli finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 10., 17. und 24. Mai, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 28. und 29. Mai, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser unter Krankenhaus Elsterwerda Tel. 03533 603-0 und Krankenhaus Finsterwalde Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Juni findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Die Veranstaltungen im Krankenhaus Herzberg setzen den Schwerpunkt auf die Geburt und erläutern, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Teilnehmer des Informationsabends können zudem den Kreißsaalkomplex des Krankenhauses besichtigen. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Werdende Mütter, Väter und Angehörige sind zum nächsten Informationsabend am 4. Mai um 19 Uhr in den Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße, eingeladen.

Der nächste Infoabend findet am 6. Juli statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die nächste Samstags-Klinik des Elbe-Elster Klinikums beschäftigt sich am 23. April in Elsterwerda mit dem Thema „Künstliches Hüftgelenk – Fluch oder Segen?“. Referent ist Frank Hoffmann, Chefarzt der Chirurgie im Krankenhaus Elsterwerda. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr im Stadthaus Elsterwerda.

Der künstliche Hüftgelenksersatz zählt in Deutschland inzwischen zu einer der am häufigsten durchgeführten Operationen. Ein künstliches Hüftgelenk ist immer dann ein Lösungsweg, wenn Schmerzen Bewegungen im Alltag erschweren oder sogar ganz einschränken. In der Regel gibt es drei Gründe für den Hüftgelenksersatz: Die häufigste Erkrankung ist die Arthrose, die Abnutzung und der Abbau der Knorpelschicht. Die Knorpelschicht und die Gelenkflüssigkeit werden im Hüftgelenk als Schmiermittel benötigt, um einen reibungslosen Bewegungsablauf sicherzustellen. Weitere Ursachen für Schmerzen in der Hüfte können eine angeborene Gelenkfehlstellung oder ein Oberschenkelhalsbruch sein.

„Wenn Gelenke durch konservative Therapien nicht mehr zu erhalten sind, hat sich das zertifizierte EndoProthetikZentrum (EPZ) am Krankenhaus Elsterwerda darauf spezialisiert, künstliche Gelenke, so genannte Endoprothesen, nach dem aktuellsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standard einzusetzen“, erläutert Chefarzt Frank Hoffmann. In seinem Vortrag stellt er das EPZ vor und gibt einen Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten und Therapien beim Hüftgelenksersatz.

Mit der Vortragsreihe für interessierte Laien trägt die Elbe-Elster Klinikum GmbH medizinische Themen in die Öffentlichkeit. Unter dem Titel „Samstags-Klinik“ werden die Vorträge in unregelmäßigen Abständen angeboten. Die Samstags-Klinik stellt ein besseres Verständnis für Krankheiten her und leistet damit Aufklärungs- und Vorsorgearbeit. Außerdem zeigt sie die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 12., 19. und 26. April in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Mai finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Der 8. Südbrandenburger Wundtag der Elbe-Elster Klinikum GmbH zog rund 300 Weiterbildungswillige nach Finsterwalde und damit so viele wie noch nie. An den neuesten Erkenntnissen zur Wundversorgung und Wundtherapie waren sowohl niedergelassene als auch klinisch tätige Ärzte sowie Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen interessiert.

„In diesem Jahr haben wir uns für eine allgemeine Themenvielfalt und nicht für einen Schwerpunkt wie im letzten Jahr entschieden“, erläutert Oberarzt Götz Ritter, Internist und Angiologe im Finsterwalder Krankenhaus das Konzept des 8. Wundtages. „Die überaus positive Resonanz zeigt uns, dass auch dieses breit gefächerte Programm von großem Interesse ist“, so das Fazit des Wundexperten am Elbe-Elster Klinikum.

Die Fachvorträge reichten von der Eingruppierung und plastischen Deckung des Dekubitus über die Diagnostik beim Ulcus cruris, dem umgangssprachlichen offenen Bein, bis hin zum Diabetischen Fußsyndrom. Fachärzte des Elbe-Elster Klinikums stellten zudem neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Wundversorgung sowie das neue Wundkonzept vor.

Die beiden namhaften Gastreferentinnen Elke Derichs, Leiterin des zentralen Wundmanagements am Krankenhaus St. Georg in Leipzig, und Kerstin Protz, Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Referentin für Wundversorgungskonzepte aus Hamburg, gehörten mit ihren praxisnahen und kurzweiligen Vorträgen zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

„Ein Workshop zur Kompressionstherapie, der für die Erlangung der erforderlichen jährlichen Fortbildungspunkte für nach ICW ausgebildete Wundexperten erforderlich ist, rundete am Ende das umfangreiche Programm des diesjährigen Wundtages ab und wurde gut angenommen“, sagt Oberarzt Ritter.

Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Er wird von einer Industrieausstellung, die Einblicke in die neuesten Produkte zur Wundversorgung gibt, begleitet. Weiterbildungsinteressierte kamen aus ganz Brandenburg sowie aus den angrenzenden Regionen in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 8., 15. und 22. März, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 12. und 13. März, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser unter Krankenhaus Elsterwerda Tel. 03533 603-0 und Krankenhaus Finsterwalde Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im April findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Die Veranstaltungen im Krankenhaus Herzberg setzen den Schwerpunkt auf die Geburt und erläutern, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Teilnehmer des Informationsabends können zudem den Kreißsaalkomplex des Krankenhauses besichtigen. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Werdende Mütter, Väter und Angehörige sind zum nächsten Informationsabend am 2. März um 19 Uhr in den Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße, eingeladen.

Der nächste Infoabend findet am 4. Mai statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag findet am 27. Februar in Finsterwalde statt und zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Das gewohnt praxisorientierte Programm gibt einen Einblick in die neuesten Erkenntnissen zur Wundversorgung und Wundtherapie.

Im Mittelpunkt der Fachvorträge stehen verschiedene Erläuterungen und Handlungsempfehlungen bei Wundkomplikationen, die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Wunden, Hinweise zur Diagnostik sowie Möglichkeiten der Chirurgie. Fallbeispiele und Erfahrungsberichte sowie ein Workshop zur Kompressionstherapie runden das kurzweilige Programm ab. Als namhafte Gastreferentin konnte Kerstin Protz, Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Referentin für Wundversorgungskonzepte gewonnen werden.

Der Südbrandenburger Wundtag richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um vorherige Anmeldung bis 15. Februar bei Angela Tondera unter der Telefonnummer 03531 503-333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 9., 16. und 23. Februar in Herzberg statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im März finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Hanna, Emma, Mathilda, Carolina, Johannes und Jakob haben eins gemeinsam – sie haben ihre allerbeste Freundin bzw. ihren allerbesten Freund schon von Geburt an bei sich, denn sie sind Zwillinge. Und noch eins vereint diese Mädchen und Jungen: sie erblickten im vergangenen Jahr im Herzberger Kreißsaal das Licht der Welt.

Mit ungewöhnlichen 12 Zwillingsgeburten ging das Jahr 2015 in die Geschichte des Elbe-Elster Klinikums ein. Deshalb fand in dieser Woche ein Zwillingstreffen im Klinikum statt. „Normalerweise haben wir im Jahr durchschnittlich fünf Zwillingsgeburten, doch 2015 kam ein Zwillingspärchen nach dem anderen. Deshalb dachten wir uns, wir laden alle Eltern und Babys auf ein Wiedersehen in Herzberg ein“, erläutert Chefärztin Dr. Kathrin Angelow die Idee.

Die Zwillinge Hanna und Emma waren die jüngsten Babys beim Treffen, denn sie wurden erst am 8. November geboren. Von dem Kindertrubel um sie herum bekamen sie wenig mit, denn sie schlummerten friedlich und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. „Bisher ist es auch zu Hause noch nicht anstrengend“, erzählen die Eltern Elisabeth und Benjamin David. Als ganz normal betrachten sie ihr doppeltes Glück. „Wir haben den Vorteil, dass wir beide gleichzeitig mit einem Baby schmusen und lachen können. Bei uns gibt es das nicht, dass Mama oder Papa zurückstecken müssen, wie es bei nur einem Kind wäre“, erzählen die stolzen Eltern mit einem Augenzwinkern.

Ganz anders hingegen ist es bei Johannes und Jakob. Sie flitzen bereits durch den Raum und kauen Brot und Obst. Die beiden Jungs kamen am 1. Januar 2015 zur Welt. Für Mama Maria Magdalena Müller und Papa Marco Fitzke kam die Nachricht von der Zwillingsschwangerschaft nicht überraschend, denn in beiden Familien gibt es bereits Zwillinge. „Bis wir Gewissheit hatten, haben wir schon überlegt, ob wir jetzt mit Zwillingen an der Reihe wären“, berichtet Papa Marco.

Die Blicke auf sich zogen beim Zwillingstreffen Mathilda und Carolina, die ganz im BVB-Dress gekleidet waren. Die beiden Mädchen erblickten am 4. Juni das Licht der Welt. „Das Outfit war eine Geburtstagsüberraschung von uns Mädels für unseren Papa, der großer Fan des Dortmunder Fußballclubs ist“, lacht Mama Sandra Leja. Überhaupt scheint Mama Sandra für Überraschungen gut zu sein, denn dass sie mit Zwillingen schwanger ist, erfuhr sie erst bei der Ultraschalluntersuchung im fünften Monat. „Als Sandra mir das sagte, war ich im ersten Moment geschockt, aber dann kam ganz schnell die Freude über die beiden Babys“, sagt Papa Andreas.

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, berichtet Chefärztin Angelow. Neben der Gynäkologin waren deshalb auch ein Kinderarzt, Hebammen und Schwestern bei dem Treffen dabei, um zu sehen, was aus ihren kleinen Schützlingen geworden ist.

Die Ergotherapeutin Solveig Reinisch gab den Eltern einige Tipps zur Erziehung ihrer Zwillinge mit auf den Weg. „Ein Gleichgewicht zwischen Individualität und Einheit in der Erziehung von Zwillingen zu finden, ist die größte Herausforderung. Denn auch bei Zwillingen gibt es nicht immer nur ein Wir, sondern auch jedes einzelne Kind für sich allein“, betont die Ergotherapeutin aus Elsterwerda.

Mit dem Jahreswechsel erfolgte in der Hausarzt-Praxis Großthiemig auch ein Generationswechsel. Die 41-jährige Dr. Mona Kokot hat zum Jahresbeginn die Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Elbe-Elster Klinikum GmbH übernommen.

Als Nachfolgerin von Dr. Sonja Noack, die sich in den verdienten Ruhestand verabschiedet hat, begrüßten Amtsdirektor Thilo Richter und Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer die internistische Hausärztin an ihrem ersten Arbeitstag in der Praxis.

Mona Kokot hat in Halle und Dresden Medizin studiert. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin sowie für Hämatologie und Onkologie. Nach Stationen im Krankenhaus Finsterwalde, im Klinikum Niederlausitz sowie in den vergangen fünf Jahren im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus hat sie sich nun für die Tätigkeit in der Hausarztpraxis in Großthiemig entschieden und geht damit nach 17 Jahren neue Wege. „Die Arbeit als niedergelassene Ärztin ist für mich eine völlig neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagt die Mutter zweier Kinder aus Schwarzheide.

An zwei Vormittagen in der Woche wird sie zudem die Onkologie im Krankenhaus Finsterwalde verstärken. „Dr. Mona Kokot ist eine Bereicherung für unser Klinikum“, betont Geschäftsführer Michael Neugebauer. „Die Region ist im Bereich der Krebsbehandlung nach wie vor unterversorgt, deshalb ist Frau Dr. Kokot ein Gewinn für betroffene Patienten“, so Michael Neugebauer.

Der Internist und Hausarzt Tihamér Pap, der bisher Dr. Sonja Noack in der Praxis in Großthiemig unterstützt hatte, ist ab sofort wieder im MVZ in Elsterwerda für die Patienten erreichbar. „Herr Pap hat dankenswerterweise die Hausarztpraxis in Großthiemig in den letzten Monaten verstärkt und kehrt nun an unser MVZ zurück“, sagt der Geschäftsführer abschließend.

Geduld war zum Jahreswechsel im Herzberger Kreißsaal gefragt, denn das Neujahrsbaby ließ bis zum 2. Januar um 23.16 Uhr auf sich warten.

„Dabei standen die Chancen für eine Geburt am Neujahrstag nicht schlecht, da gleich bei mehreren Frauen der errechnete Entbindungstermin bereits verstrichen war oder kurz bevor stand“, berichtet die leitende Hebamme Veronika Jeschke.

Ausgerechnet zwei Mitarbeiter des Elbe-Elster Klinikums sind nun die stolzen Eltern des ersten Babys im neuen Jahr in der Herzberger Geburtshilfe. Prof. Dr. Roland Reinehr, ärztlicher Direktor sowie Chefarzt der Inneren Medizin des Elbe-Elster Klinikums, und seine Frau Mareen, die als Krankenschwester ebenfalls im Klinikum arbeitet, sind überglücklich über ihre kleine Tochter Katharina. In ihr Stammbuch konnten die Hebammen nach der Entbindung 52 Zentimeter Körpergröße und ein Gewicht von 3520 Gramm eintragen.

Rückblickend auf das Jahr 2015 hat der Nachwuchs in Elbe-Elster im Vergleich zum Vorjahr erneut zugelegt. In der Herzberger Geburtshilfe kamen in den vergangenen zwölf Monaten 534 Babys zur Welt. Unter den 522 Geburten wurden ungewöhnliche zwölf Zwillingsgeburten gezählt. In den Jahren zuvor waren es durchschnittlich fünf Zwillingsgeburten. Die Nase vorn hatte im vergangenen Jahr das männliche Geschlecht: 282 Jungen standen 252 Mädchen gegenüber. Mit über 500 Neugeborenen im Elbe-Elster Klinikum hat sich der positive Geburtentrend der Vorjahre damit erneut bestätigt – 2014 waren hier 491 Kinder zur Welt gekommen.

Geburtenstärkster Monat 2015 war der September mit 64 Geburten. Das leichteste Neugeborene des Jahres 2015 wog 1.360 Gramm und das schwerste Baby 4.860 Gramm. Während die Zahl der Mütter mit dem ersten und zweiten Kind in etwa konstant blieb, war ein leichter Zuwachs bei den Müttern mit drei und mehr Kindern zu verzeichnen. Die Kaiserschnittrate sank im Vergleich zum Jahr 2014 von rund 18,5 Prozent auf 17,8 Prozent und liegt damit im Vergleich zum deutschen Durchschnitt weiter unverändert niedrig. Zum Einzugsgebiet der Herzberger Geburtshilfe gehörten im vergangenen Jahr neben dem Landkreis Elbe-Elster auch die Randgebiete angrenzender Landkreise. Verstärkt entschieden sich 2015 auch werdende Mütter aus dem Raum Jessen sowie aus Dahme, Finsterwalde und Sonnewalde für eine Enbindung in Herzberg. Einige Frauen kamen sogar extra nach Herzberg, um ihren Nachwuchs in der ehemaligen Heimat zu entbinden, so zum Beispiel aus Berlin, Hornow, Leipzig, Potsdam, Pullach, Rheine, Rostock und Sindelfingen.

Bei der Namenswahl überwogen im letzten Jahr die klassischen „alten“ Vornamen, die zum Teil auch mehrmals gewählt wurden. Bei den Mädchen waren das Anna, Elly, Frieda, Greta, Irma, Johanna, Klara, Lea, Leni, Luisa/e, Margarete, Martha, Mathilde und Vera. Bei den Jungen fiel die Wahl auf Armin, Arthur, Emil, Franz, Fritz, Gustav, Hans, Heinz, Jakob, Johannes, Karl, Ludwig, Oskar, Theodor und Willi.
Zu den eher exotischeren Mädchennamen gehörten Alva, Amina, Anneke, Cara, Casey, Elinor, Fee, Fina, Hailey, Ilvie, Kalotta Vivi, Lainy, Mayla, Shanaya und Tamina. Unter den seltener vergebenen Namen für Jungen waren Arick, Darian, Fiete, Flynn, Ivo, Jesper, Joris, Kaiden, Lias, Louan, Mailow, Samiro, Samuel, Teejay und Wido.

Wie in den vergangenen Jahren waren auch 2015 Namen wie Hanna, Mia/Pia, Nele  und Anton, Ben, Max, Matteo oder Mattis populär und wurden häufiger gewählt.

Wer mehr über die Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum erfahren möchte, kann sich jederzeit unter www.elbe-elster-klinikum.de informieren oder einen der regelmäßig angebotenen Informationsabende besuchen.

Aktuelles